In meinem kleinen Küchenstübchen duftet es heute herrlich nach diesem frisch gebackenen Blutorangenkuchen, der optisch und geschmacklich ein echtes Highlight ist. Damit ihr euch nie wieder über trockene Rührkuchen ärgern müsst, sorgt die Kombination aus griechischem Joghurt und feinem Öl dafür, dass der Teig unwiderstehlich saftig bleibt. Mit seinem knallpinken Guss ist dieses Rezept meine persönliche Wunderwaffe gegen graue Wintertage und ein absolutes Muss für alle Zitrusfans.

Das Geheimnis dieses Rezepts ist die Kombination aus griechischem Joghurt und Rapsöl. Während Butterkuchen im Kühlschrank oft fest werden, sorgt das Öl dafür, dass die Krume elastisch und feucht bleibt. Der Blutorangen-Tränksirup zieht tief in den Kuchen ein und sorgt für eine wahre Geschmacksexplosion.
Du liebst unkomplizierte Kuchen aus der Kastenform? Dann probiere nach diesem Blutorangen-Traum unbedingt auch meinen schnellen Mandarinenkuchen oder den klassischen saftigen Rührkuchen aus – beide sind genauso gelingsicher und perfekt für die schnelle Kaffeetafel.
Du hast nach dem Backen noch 2-3 Blutorangen übrig? Perfekt! Wirf sie nicht weg, sondern mach dir daraus diesen schnellen Blutorangen-Salat. Er ist in 15 Minuten fertig und die perfekte frische Ergänzung zum süßen Kuchen.


1. Aroma-Hack: Blutorangenzucker herstellen Reibe die Schale der Bio-Blutorangen fein ab. Profi-Tipp: Verreibe den Abrieb direkt mit dem Zucker zwischen den Fingerspitzen. So werden die ätherischen Öle freigesetzt und dein ganzer Blog – äh, deine Küche – duftet herrlich!
2. Den Teig rühren Schlage Eier und den „Aromazucker“ hell-cremig auf. Rühre das Öl und 3 EL Saft unter. Mische Mehl, Backpulver und Salz und hebe diese Mischung abwechselnd mit dem Joghurt unter.
Nur kurz rühren! Zu langes Rühren macht den Teig zäh statt fluffig.
3. Backzeit & Stäbchenprobe Fülle den Teig in eine gefettete 30-cm-Kastenform. Backe ihn bei 180 °C Ober-/Unterhitze für ca. 50 Minuten.
4. Das Tränken (Der Gamechanger) Während der Kuchen backt, rühre den Sirup an. Stich den noch heißen Kuchen mit einem Holzspieß mehrfach ein und gieße den Sirup langsam darüber. So „saugt“ sich der Kuchen voll wie ein Schwamm.
5. Der knallpinke Guss Für das optische Highlight verrührst du Puderzucker mit Blutorangensaft. Durch die natürliche Farbe der Frucht entsteht ein leuchtendes Pink, ganz ohne künstliche Farbstoffe!


Du möchtest, dass dein Kuchen nicht nur nach „Zitrus“, sondern nach purer Blutorange schmeckt? Mit diesen drei Handgriffen holst du das Maximum aus der Frucht heraus:
Reibe die Schale der Bio-Blutorangen direkt in den Zucker und verreibe beides intensiv mit den Fingern. Durch die Reibung und Wärme lösen sich die ätherischen Öle optimal aus der Schale und verbinden sich mit dem Zucker. Das Ergebnis: Ein Teig, der schon vor dem Backen wahnsinnig intensiv duftet.
Für den extra Frucht-Kick kannst du ein oder zwei kleine Blutorangenfilets fein hacken und unter den Teig heben. Diese kleinen Stücke backen mit und bilden im fertigen Kuchen saftige Aromainseln, die beim Hineinbeißen für eine echte Geschmacksexplosion sorgen.
Erwärme den Tränksirup leicht, bevor du ihn auf den noch heißen Kuchen gibst. Die Wärme verstärkt nicht nur den Duft, sondern sorgt auch dafür, dass der Sirup viel tiefer und gleichmäßiger in die Krume einzieht. Gieße ihn langsam und in Etappen über den Kuchen, damit er überall unfassbar saftig wird und nicht nur der Boden feucht bleibt.
Ja, das ist problemlos möglich! Der Kuchen behält seine wunderbare Textur durch Joghurt und Öl. Allerdings verlierst du das spezifische, leicht herbe Aroma der Blutorange und natürlich den knallpinken Guss – dieser wird bei normalen Orangen eher klassisch gelblich-weiß.
Die Farbe des Gusses hängt stark von der Sorte der Blutorangen ab. Für ein intensives Pink sind Moro-Orangen am besten geeignet. Wenn der Saft eher hellrot ist, tastet euch beim Puderzucker vorsichtig heran: Schon ein paar Tropfen zu viel Saft machen den Guss transparent statt deckend pink.
Bleibt tagelang saftig: Dank Joghurt und Öl schmeckt der Kuchen auch nach 3 bis 4 Tagen noch wie frisch gebacken. Damit er perfekt bleibt, schau dir meine Tipps zur richtigen Aufbewahrung von Rührkuchen an.
Solltest du keinen griechischen Joghurt zur Hand haben, kannst du auch normalen Naturjoghurt (am besten mit 3,5 % Fett) oder saure Sahne verwenden. Griechischer Joghurt ist jedoch etwas cremiger und fester, was der Krume eine besonders feine Struktur verleiht.
Kein Problem! Du kannst das Rezept auch in einer Gugelhupfform oder einer Springform (26 cm) backen. Achte dann nur darauf, die Backzeit per Stäbchenprobe zu kontrollieren, da sich die Höhe des Teigs verändert und er eventuell 5–10 Minuten kürzer oder länger braucht.
Jetzt seid ihr dran! Habt ihr den Kuchen schon nachgebacken oder liebt ihr Blutorangen genauso sehr wie ich? Verratet mir in den Kommentaren, wie euch der pinke Guss gelungen ist oder welche Zutat bei euch in keinem Winterkuchen fehlen darf. Ich freue mich riesig auf euer Feedback! Eure Sandra
Du hast mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über eine Bewertung oder ein Kommentar!
Besonderer Geschmack. Sehr saftig.
Moin moin,
leider hast du vergessen anzugeben wieviel Joghurt verwendet wurde.
mfg Dalaimoc
Jenny
27. Feb.. 2026, 20:29 UhrLiebe Sandra, der Kuchen ist wirklich saftig und wurde direkt von meinem Mann verschlungen, fünf Sterne von mir.
Allerdings fehlen gleich zwei Zutaten in den Zubereitungsschritten, die Orangenschalen tauchen nicht auf und ebenso nicht die Speisestärke. Gerne ergänzen, danke!