Crazy Santa – ein einfacher Cocktail mit Gin, Orangenlikör, Granatapfelsirup und cremiger Sahne. Mit meinem Rezept für diesen herrlich cremigen Gin Cocktail zeige ich euch eine winterliche Variante meines Santa Cocktails. Ein Cocktail, der sich Perfekt als Dessert Cocktail präsentiert.

n der modernen Barwelt wird Sahne in Drinks oft unterschätzt, obwohl sie als physikalisches Wunderwerk und genialer Geschmacksträger gilt. Mit einem Fettgehalt von mindestens 30 % mildert Schlagsahne scharfe Alkoholnoten ab und verbindet fruchtige sowie süße Aromen zu einem harmonischen Gesamtkunstwerk.
Verwende die Sahne für den Shaker immer direkt eiskalt aus dem Kühlschrank – je kälter sie beim Mixen ist, desto stabiler verbindet sie sich mit den restlichen Zutaten, ohne auszuflocken.
Du möchtest den „Crazy Santa“ mixen, hast aber kein professionelles Barkeeper-Set mit Cocktailshaker und Messbecher zu Hause? Das ist überhaupt kein Problem, denn in deiner Küche verstecken sich bereits fantastische Alternativen. Als Shaker eignen sich beispielsweise:


Wenn du jetzt auf den Geschmack gekommen bist und deine Fähigkeiten an der Hausbar weiter vertiefen möchtest, findest du auf meinem Blog jede Menge Inspiration. In meinem Hauptartikel Cocktails selber machen: Die einfache Grundausstattung für deine Hausbar zeige ich dir, welches Zubehör du wirklich brauchst und mit welchen Basics du sofort starten kannst.
Suchst du nach noch mehr gemütlichen Drinks für die kalte Jahreszeit? Dann probiere unbedingt diese winterlichen Highlights aus:
Für diesen Cocktail eignet sich am besten ein klassischer London Dry Gin oder ein Dry Gin mit einer ausgeprägten Wacholdernote. Die herben und harzigen Nuancen des Wacholders bilden einen hervorragenden Kontrast zur süßen Grenadine und der cremigen Sahne, sodass der Drink nicht zu süß oder schwer wirkt.
Ja, das klappt wunderbar! Du kannst die Kuhmilchsahne im Shaker sowie die Schlagsahne für das Topping einfach durch pflanzliche Alternativen ersetzen. Sahne-Alternativen auf Sojabasis oder spezielle „Slayer“-Produkte auf Haferbasis lassen sich extrem gut steif schlagen und bringen eine angenehme, neutrale Milde in den Drink.
Sahne neigt in Cocktails zum Ausflocken, wenn sie mit zu viel Säure (wie frischem Zitronen- oder Limettensaft) in Berührung kommt. Da der „Crazy Santa“ seine fruchtige Note hauptsächlich aus dem milderen Triple Sec und süßer Grenadine bezieht, besteht hier kaum Gefahr. Achte einfach darauf, alle Zutaten direkt aus dem Kühlschrank eiskalt mit viel Eis zu shaken – das stabilisiert die Emulsion zusätzlich.
Den Cocktail selbst solltest du immer frisch shaken und servieren, da sich die emulgierte Sahne im Shaker nach einer Weile wieder absetzt. Du kannst jedoch die Gläser mit dem dekorativen Zuckerrand bereits einige Stunden vorher vorbereiten. Auch die Schlagsahne für das Topping lässt sich problemlos am Nachmittag aufschlagen und abgedeckt im Kühlschrank lagern.
Du hast mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über eine Bewertung oder ein Kommentar!