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Gaisburger Marsch – Schwäbischer Eintopf

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Eintopf, Omas Küche

Gaisburger Marsch

Ich würde sagen es ist wieder soweit. Die Blätter auf den Bäumen färben sich schon so langsam und der morgendliche Nebel begrüßt uns auch wieder. Diese Stimmung die dieser Nebel so mit sich bringt ist so einzigartig wie jede Jahreszeit für sich. Was passt dann nicht besser, als zu diesem schmuddeligen  Erkältungswetter als eine gute Hausmannskost? Eine Schwäbische Spezialität die ganz groß bei uns im Hause Wiese geschrieben wird. Gaisburger Marsch – ein etwas besonderer Name für einen Eintopf. Einen Eintopf der Besonderen Art. Darin enthalten was ein Schwäbisches Herz immer höher schlagen lässt. Unsere guten alten Spätzle. Zusammen mit einer gesunden, kräftigenden Hühnerbrühe sowie Suppengemüse und Kartoffeln. Alles was stärkt und uns gut über dieses schmuddelige Herbstwetter hinweg trotzen lässt. 

Wie kam dieser Eintopf zu diesem besonderen Namen

Klassisch wird Gaisburger Marsch meist mit Rinderbrühe gemacht. Seinen Namen bekam das Gericht laut Erzählungen von den Gaisburger Männern die angeblich in Kriegsgefangenschaft waren und deren Frauen erlaubt wurde, sie einmal am Tag mit einer Schüssel Essen zu versorgen. In diese Schüssel wurde alles getan was gut schmeckte und nahrhaft war. Damit maschierten die Frauen zu ihren Männern. 

so kam das Gericht letzten Endes zu seinem Ausergewöhnlichem Namen.

Somit wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen dieser besonderen Schwäbischen Spezialität.

Eure Sandra 

Suppe

Rezept für Gaisburger Marsch

Gaisburger Marsch – Schwäbischer Eintopf

Einer der bekanntesten und beliebtesten Eintöpfen aus dem Schwabenland. Stärkende Hühnerbrühe mit viel Gemüse und als sättigende Beilage Spätzle und Kartoffeln.

mittel

  • Vorbereitungszeit:
    30 Minuten
  • Kochzeit:
    45 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 15 Minuten

Zutaten

4 Portionen
1 Bund Suppengemüse
1 Suppenhuhn
4 Zwiebeln
5 – 7 Kartoffeln festkochend
geröstete Zwiebeln
2 – 3 Lorbeerblätter
Salz
Pfeffer
Spätzle

Zubereitung

  1. Für den Gaisburger Marsch das Suppenhuhn unter fließendem kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Suppengrün schälen bzw. putzen und klein schneiden. Zwiebel halbieren und mit der Schnittfläche nach unter in eine Pfanne legen und bräunen.
  2. In einem Topf etwa 1,5 l Wasser mit 1/2 TL Salz zum Kochen bringen. Suppenhuhn, Suppengrün, die gebratenen Zwiebel und Lorbeerblätter einlegen. Zugedeckt 70-80 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Solltet ihr mit einem Schnellkochtopf kochen dann nur für 40 – 50 Minuten kochen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, Kartoffeln in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden und in Salzwasser garen, abgießen und gut abtropfen lassen.
  4. Suppenhuhn aus der Brühe heben, diese durch ein feines Sieb gießen. In einen Topf geben. Ich lasse meist den größten Teil des Suppengrüns in der Brühe. So hat man automatisch noch Beilagen mit dabei. Brühe bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Suppenhuhn mit den Händen auseinander nehmen und die Fleischstücke wieder in die Brühe geben. Wenn das Huhn gut gekocht wurde fällt das Fleisch schon fast alleine von den Knochen.
  6. Hühnerbrühe mit Kartoffeln, Spätzle und gerösteten Zwiebel servieren und den Gaisburger Marsch genießen.

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Gaisburger Marsch

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