Gaisburger Marsch – Schwäbischer Eintopf

Eintopf, Schwäbische Spezialität
Gaisburger Marsch - Schwäbischer Eintopf

Ich würde sagen es ist wieder soweit. Die Blätter auf den Bäumen färben sich schon so langsam und der morgendliche Nebel begrüßt uns auch wieder. Diese Stimmung die dieser Nebel so mit sich bringt ist so einzigartig wie jede Jahreszeit für sich. Was passt dann nicht besser, als zu diesem schmuddeligen  Erkältungswetter als eine gute Hausmannskost? Eine Schwäbische Spezialität die ganz groß bei uns im Hause Wiese geschrieben wird. Gaisburger Marsch – ein etwas besonderer Name für einen Eintopf. Einen Eintopf der Besonderen Art. Darin enthalten was ein Schwäbisches Herz immer höher schlagen lässt. Unsere guten alten Spätzle. Zusammen mit einer gesunden, kräftigenden Hühnerbrühe sowie Suppengemüse und Kartoffeln. Alles was stärkt und uns gut über dieses schmuddelige Herbstwetter hinweg trotzen lässt. 

 

Klassisch wird Gaisburger Marsch meist mit Rinderbrühe gemacht. Seinen Namen bekam das Gericht laut Erzählungen von den Gaisburger Männern die angeblich in Kriegsgefangenschaft waren und deren Frauen erlaubt wurde, sie einmal am Tag mit einer Schüssel Essen zu versorgen. In diese Schüssel wurde alles getan was gut schmeckte und nahrhaft war. Damit maschierten die Frauen zu ihren Männern. 

so kam das Gericht letzten Endes zu seinem Ausergewöhnlichem Namen.

 

Somit wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen dieser besonderen Schwäbischen Spezialität.

 

Eure Sandra 

 

Gaisburger Marsch, Mann mit Eintopf

Gaisburger Marsch - Zum Rezept hier klicken

Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit1 Std. 50 Min.
Arbeitszeit2 Stdn. 20 Min.

Zutaten

Zutaten :

  • 1 Bund Suppengemüse
  • 1 Suppenhuhn
  • 4 Zwiebeln
  • 5 - 7 Kartoffeln festkochend
  • geröstete Zwiebeln
  • 2 - 3 Lorbeerblätter
  • Salz
  • Pfeffer
  • Spätzle

Anleitungen

Zubereitung :

  • Für den Gaisburger Marsch das Suppenhuhn unter fließendem kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen. Suppengrün schälen bzw. putzen und klein schneiden. Zwiebel halbieren und mit der Schnittfläche nach unter in eine Pfanne legen und bräunen.
  • In einem Topf etwa 1,5 l Wasser mit 1/2 TL Salz zum Kochen bringen. Suppenhuhn, Suppengrün, die gebratenen Zwiebel und Lorbeerblätter einlegen. Zugedeckt 70-80 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, den aufsteigenden Schaum abschöpfen. Solltet ihr mit einem Schnellkochtopf kochen dann nur für 40 - 50 Minuten kochen.
  • In der Zwischenzeit Kartoffeln schälen, Kartoffeln in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden und in Salzwasser garen, abgießen und gut abtropfen lassen.
  • Suppenhuhn aus der Brühe heben, diese durch ein feines Sieb gießen. In einen Topf geben. Ich lasse meist den größten Teil des Suppengrüns in der Brühe. So hat man automatisch noch Beilagen mit dabei. Brühe bei Bedarf noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Suppenhuhn mit den Händen auseinander nehmen und die Fleischstücke wieder in die Brühe geben. Wenn das Huhn gut gekocht wurde fällt das Fleisch schon fast alleine von den Knochen.
  • Hühnerbrühe mit Kartoffeln, Spätzle und gerösteten Zwiebel servieren und den Gaisburger Marsch genießen.
Gaisburger Marsch - Schwäbischer Eintopf

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