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Gemüsebrühe aus Resten selber machen habe ich mir schon früh bei meiner Oma abgeschaut. Was beim Schnippeln übrig bleibt – Karottenschalen, Lauchgrün oder Kräuterstiele – wird bei uns nicht weggeworfen, sondern zu einer kräftigen Brühe gekocht. Ganz einfach, nachhaltig und perfekt als Basis für Suppen und Soßen.

Gemüsebrühe aus Resten

Zutaten

  • 800 g Gemüsereste (Liste im Beitrag)
  • 3,5 l Wasser
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 ½ TL Salz

Zubereitung

  • Alle Gemüsereste in einen großen Topf geben, mit Wasser übergießen und zum Kochen bringen.
  • Mit Olivenöl, Pfeffer, Salz und Lorbeerblätter würzen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 25 – 45 Minuten köcheln lassen.
  • Vom Herd nehmen, abschmecken und abkühlen lassen, anschließend durch ein möglichst feinmaschiges Sieb abgießen.Entweder frisch verwenden oder in Behälter umfüllen und einfrieren.

Nährwerte

Kalorien: 132kcal | Kohlenhydrate: 27g | Eiweiß: 7g | Fat: 2g

Gemüsebrühe aus Resten selber machen: Nachhaltig und lecker!

Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 25 Minuten
Gesamt 30 Minuten
3 L

Zubereitung

  • Alle Gemüsereste in einen großen Topf geben, mit Wasser übergießen und zum Kochen bringen.
  • Mit Olivenöl, Pfeffer, Salz und Lorbeerblätter würzen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 25 – 45 Minuten köcheln lassen.
  • Vom Herd nehmen, abschmecken und abkühlen lassen, anschließend durch ein möglichst feinmaschiges Sieb abgießen.Entweder frisch verwenden oder in Behälter umfüllen und einfrieren.

Nährwerte

Kalorien: 132kcal | Kohlenhydrate: 27g | Eiweiß: 7g | Fat: 2g
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Meine Notizen

Tipp: Brühe heiß in saubere Schraubgläser füllen, fest verschließen und auf den Kopf stellen, bis sie abgekühlt ist. So hält sie im Kühlschrank ca. 1 Woche – steril eingekocht sogar mehrere Monate.
❄️ Einfrieren in Eiswürfelformen oder kleinen Portionen
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Meine drei absoluten Geheimtipps für Gemüsebrühe aus Resten

  1. Variiere die Zutaten: Je nach Saison und dem, was du zur Verfügung hast, kannst du unterschiedliche Gemüsereste verwenden.
  2. Rösten für mehr Geschmack: Röste die Gemüsereste vor dem Kochen im Ofen, um einen tieferen, reicheren Geschmack zu erzielen.
  3. Vermeide Überwürzen: Halte die Brühe einfach und würze erst die Endgerichte. So bleibt die Brühe vielseitig einsetzbar.
Zutaten für Gemüsebrühe aus Resten
Gemüsebrühe aus Resten selber machen

Welche Gemüsereste gehören in Gemüsebrühe – und welche nicht?

Gemüsebrühe aus Resten selber machen hat so viele Vorteile. Sie ist frei von Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen – du weißt genau, was drin ist. Außerdem ist es eine wunderbare Methode, um aus Gemüseabschnitten das Beste herauszuholen und gleichzeitig Geld zu sparen. Und ganz ehrlich, es macht einfach Spaß, in der Küche kreativ zu sein und nichts zu verschwenden.

Fast alle Gemüsereste eignen sich zur Herstellung einer Brühe. Hier sind einige meiner Favoriten:

  • Möhren: Schalen und Enden
  • Zwiebeln: Schalen und Wurzeln
  • Lauch: Grüne Teile und Wurzeln
  • Sellerie: Blätter und Enden
  • Knoblauch: Schalen und Enden
  • Paprika: Kerne und Stiele
  • Kräuter: Stängel von Petersilie, Koriander, Dill usw.

Mein Tipp

Achte darauf, keine bitteren Gemüsesorten wie zu viel Brokkoli oder Rosenkohl zu verwenden, da sie die Brühe unangenehm schmecken lassen können.

Wie lange muss Gemüsebrühe aus Resten kochen?

  1. Sammeln und Vorbereiten: Bewahre Gemüsereste im Gefrierschrank auf, bis du etwa 4-6 Tassen hast. Spüle die gesammelten Reste kurz ab.
  2. Kochen: Koche die Reste in einem großen Topf mit Wasser, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern und frischen Kräutern wie Thymian oder Rosmarin. Lasse die Brühe etwa 45 Minuten bis eine Stunde köcheln. Sei die Brühe ab und drücke das Gemüse gut aus. Nach dem Abkühlen kannst du die Brühe sofort verwenden oder einfrieren.

Gemüsebrühe aufbewahren und einfrieren – so mache ich es

Gemüsebrühe aus Resten selber machen ist ein einfacher und effektiver Weg, um Küchenabfälle zu reduzieren und gleichzeitig eine gesunde und geschmackvolle Basis für viele Gerichte zu schaffen. Probiere es aus und du wirst sehen, wie viel besser deine Suppen, Saucen und Eintöpfe schmecken! Damit du die Brühe auch später nutzen kannst, gebe ich dir hier meine 2 liebsten Tipps um sie sicher aufzubewahren:

Gemüsebrühe einfrieren

Eingefroren hält sich selbstgemachte Gemüsebrühe mehrere Monate. Du kannst sie z. B. in eine Eiswürfelform füllen und diese nach dem Durchfrieren in einen Gefrierbeutel umfüllen – das macht Portionsgrößen sehr flexibel. Beschrifte die Tüte mit Datum und Inhalt. So kannst du sie gut für Rezepte nutzen, bei denen du nur eine geringe Menge brauchst.

Tipps zur Sicherheit:

  • Lass die Brühe vollständig abkühlen, bevor du sie ins Gefrierfach gibst.
  • Verwende gefriergeeignete Behälter oder Gefrierbeutel.
  • Wenn du sie in Gläsern einfrierst, lasse Platz für die Ausdehnung, damit das Glas nicht springt.

Gemüsebrühe einwecken

Wenn du etwas mehr Zeit hast und größere Mengen Brühe auf Vorrat machen willst, kannst du sie einwecken (sterilisieren). Das macht sie länger haltbar und spart Platz im Gefrierfach. Dies ist besonders bei Suppen oder größeren Mengen optimal.

Wichtig dabei:

  • Die Gläser und Deckel vorher gründlich sterilisieren.
  • Die Brühe heiß einfüllen und luftdicht verschließen.
  • Je nach Methode hält sich die Brühe dann deutlich länger – oft mehrere Monate, wenn korrekt gearbeitet wurde.
Gemüsebrühe aus Resten

Wofür verwende ich die Gemüsebrühe aus Resten?

Die selbstgemachte Gemüsebrühe ist unglaublich vielseitig. Hier ein paar Ideen, wofür du sie verwenden kannst:

  • Suppen und Eintöpfe: Eine köstliche Basis für deine Lieblingssuppen und Eintöpfe. Wie meine Lauch Hack Suppe mit Hackfleisch.
  • Saucen: Perfekt, um Saucen einen extra Geschmackskick zu geben.
  • Risotto: Ideal als Flüssigkeit für ein cremiges Risotto. Wie mein Kürbisrisotto
  • Kochen von Getreide: Verwende die Brühe anstelle von Wasser, um Reis, Quinoa oder Couscous mehr Geschmack zu verleihen.

Häufig gestellte Fragen zu Brühe aus Gemüseresten

Was brauche ich, um Gemüsebrühe aus Resten selber zu machen?

Du sammelst einfach Gemüsereste (z. B. Möhren-, Zwiebel- oder Lauch-Enden, Kräuterstiele), gibst sie mit Wasser in einen Topf und kochst sie mit etwas Salz, Pfeffer und ggf. Lorbeerblättern für ca. 25–45 Minuten. Anschließend wird die Brühe durch ein Sieb abgegossen.

Welche Gemüsereste eignen sich für Gemüsebrühe?

Fast alle Gemüsereste eignen sich: Schalen und Enden von Möhren, Zwiebeln, Lauch, Sellerie-Blätter oder Kräuterstängel. Bitter schmeckende Überreste wie zu viel Brokkoli oder Rosenkohl können jedoch den Geschmack negativ beeinflussen und sollten eher weggelassen werden.

Wie lange kann ich die selbstgemachte Gemüsebrühe aufbewahren?

Im Kühlschrank hält sich die Brühe in einem gut verschlossenen Behälter etwa drei bis fünf Tage, manchmal auch bis zu einer Woche. Wenn du größere Mengen auf Vorrat kochen möchtest, ist das Einfrieren sinnvoll, denn dann bleibt die Brühe mehrere Monate haltbar.

Wofür kann ich die Gemüsebrühe verwenden?

Die selbstgemachte Brühe eignet sich hervorragend als Grundlage für Suppen, Eintöpfe, Saucen oder Risotto. Sie kann auch zum Würzen von Reis, Couscous oder anderen Beilagen genutzt werden und verleiht vielen Gerichten einen natürlichen Geschmack.

Wie kann ich den Geschmack der Brühe verbessern?

Für ein intensiveres Aroma kannst du die Gemüsereste vor dem Kochen im Ofen leicht anrösten. Außerdem solltest du beim Würzen zunächst sparsam sein und die Brühe erst später im fertigen Gericht nach Bedarf abschmecken, damit sie vielseitig einsetzbar bleibt.

Gemüsebrühe aus Resten selber machen

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