Grundrezept – Spätzleteig

Spätzle Rezept wie von Oma – Schwäbische Spätzle

Omas Küche, heiß geliebt und mit so vielen Erinnerungen verbunden. Kaum etwas ist schwäbischer als Spätzle, die absolute One – Man Beilager der schwäbischen Küche. Spätzle mit Soße, Spätzle mit Linsen oder auch Spätzle mit Gaisburger Marsch nirgends dürfen die hausgemachten Nudeln in der schwäbischen Küche fehlen. Traditionell werden diese auch frisch zubereitet, den nichts geht über richtig gute, frische Spätzle wie man hier so im Ländle sagt!

Spätzle selber machen – ganz einfach und schnell

Heute möchte ich euch ein Grundrezept mitgeben, das ihr jederzeit auf einfachste Weise auf die entsprechende Personenzahl anpassen könnt. Ich selbst wohne ja im schönen Schwabenland, da gehört es ja schon fast zum guten Ton, die eigenen Spätzle selbst herzustellen. Es ist einfach so eine Schwaben-Ehrensache. Ich bin ja der Meinung, dass Spätzle einfach so gut wie immer gehen, diese Meinung teilen bestimmt auch meine Kids mit mir. Egal ob als Suppeneinlage bei Gaisburger Marsch oder zum Braten, oder einfach nur zum guten Wiener Schnitzel. 

Mittlerweile hab ich schon etliche Male Spätzle selbst gemacht und mir mein eigenes Rezept zusammen gestellt. Es ist nicht immer ganz einfach für viele Leute zu kochen. Da stellt sich öfters mal die Frage, wie viel man von allem den so braucht? 

Ich gehe euch eine ganz einfache Faustregel mit auf den Weg und hoffe euch dadurch, das eigene Spätzle machen vereinfachen zu können.

Woher kommen Spätzle eigentlich?

Ihren geschichtlichen Ursprung haben Spätzle übrigens in Italien, wo sie ’spezzare‘ (in kleine Stücke schneiden) genannt wurden. Aus einem flachen Teig Klumpen wurden mit einem Messer Stücke oder Streifen herausgeschnitten und anschließend in Wasser gekocht.

Im Zuge der Christianisierung brachten Mönche das Rezept nach Süddeutschland, wo es schnell heimisch wurde. In Italien hingegen gerieten die ’spezzare‘ in Vergessenheit. Die Herstellung der Nudel änderte sich und hat sich seit dem Jahre 1800 als italienische Pasta etabliert.

Spätzle - Grundrezept

Welches Mehl für richtig guten Spätzlesteig?

Die meisten nehmen dafür das klassische 405 Weizenmehl. Damit lassen sich richtig schöne Spätzle herstellen. Es gibt mittlerweile auch von vielen Herstellern ein eigens produziertes Spätzlesmehl. Das vorwiegend eine Mischung aus Weizenmehl, Weizendunst und Grieß ist. Es soll bei der Bindung des Teiges helfen. Ob es sich wirklich lohnt deswegen zu einem teurem, extra vermarktetem Produkt zugreifen ist meiner Meinung nach nicht nötig.

Natürlich könnt ihr auch andere Mehle für eure Spätzle verwenden. Wie das gern benutze 630 Dinkelmehl oder das 1050 Weizenmehl. Die Ergebnisse sind am Ende kaum zu unterscheiden. Im Grunde alles nur eine Frage des Geschmacks.

Glutenfreie Spätzle – geht das?

Ja klar, sehr gut sogar. Es gibt in vielen Einkaufsläden, Ersatz Mehle die Glutenfrei sind. Ich selbst empfehle für glutenfreie Spätzle das Universalmehl von Schär. Dafür einfach im Rezept das Weizenmehl gegen das Universalmehl – Glutenfrei tauschen.

Zutaten für 4 Personen glutenfreie Spätzle :

4 Eier, 400g glutenfreies Universalmehl, Salz, nach Bedarf 2 – 3 EL Wasser

Gehe nun wie beschrieben unten im Rezept vor.

Grundrezept für einen Spätzleteig:

Es ist im Grunde ganz einfach. Ihr müsst nur wissen, wie viele Personen ihr bekochen wollt.

Ihr könnt dann dementsprechend einfach das Rezept erweitern um die gewünschte Personenanzahl. Heißt bei 4 Personen einfach die 4 Fache Menge von allem. So lässt sich dieses Rezept auch super auf 6, 8 oder auch mehr Personen anpassen.

Spätzle Rezept

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Ein einfaches Grundrezept für Spätzle wie bei Oma

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Ruhezeit:
    10 Minuten
  • Kochzeit:
    3 Minuten
  • Gesamtzeit:
    23 Minuten

Zutaten

1 Portionen
1 Ei 
100 g Weizenmehl 
30 g Wasser
1/2 TL Salz
1 Prise Muskatnuss

Utensilien

  • Rührschüssel
  • Kochtopf

Zubereitung

  1. Alles zusammen in einer Schüssel mit einem Knethaken gut verkneten.
  2. Für ca. 10 Minuten abgedeckt stehen lassen und dann mit der Spätzlespresse in kochend heißem Salzwasser pressen.
  3. Wenn alle Spätzle oben schwimmen sind sie fertig, dann mit einem Schöpfer abschöpfen. Spätzle kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
  4. Gebe die Spätzle in eine Siebschüssel und mit etwas Butter oder Sonnenblumenöl beträufeln. (Das verhindert, dass die Spätzle zu sehr aneinander kleben.) 

Notizen

Ihr könnt dann dementsprechend einfach das Rezept erweitern um die gewünschte Personenanzahl. Heißt bei 4 Personen einfach die 4 Fache Menge von allem. So lässt sich dieses Rezept auch super auf 6, 8 oder auch mehr Personen anpassen.

Wie findest du das Rezept?

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Welche Spätzlespresse ist die beste?

Für Original schwäbische Spätzle benötigt man eine Spätzlespresse. Bei uns zu Hause und in den meisten schwäbischen Haushalten schwört man auf die Späztlespresse von Kull

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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Eure Sandra 

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Grundrezept - Spätzleteig

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