Kartoffeln müssen nicht immer als Salz- oder Bratkartoffel auf dem Teller landen. Wenn der Hunger groß ist und es schnell gehen muss, sind herzhafte Kartoffelwaffeln die perfekte Rettung für dein Familienessen. Das Rezept stammt noch von meiner Oma, die genau wusste, wie man aus ein paar einfachen Grundzutaten ein echtes Wohlfühlessen zaubert. Bei uns daheim stehen die knusprigen Waffeln regelmäßiger auf dem Tisch als die süße Variante, weil sie einfach unkompliziert sind und jedem schmecken. In meinem Beitrag erfährst du, wie der Teig perfekt bindet und die Waffeln im Eisen richtig schön kross werden.
Ehrlich, der wichtigste Kniff für dieses Rezept liegt in der Wahl der richtigen Kartoffelsorte. Verwende für den Teig unbedingt mehligkochende Kartoffeln. Diese Sorten enthalten von Natur aus viel Stärke, die beim Reiben dafür sorgt, dass die Waffelmasse im Eisen optimal zusammenhält.
Wenn du festkochende Kartoffeln nutzt, wird das Ergebnis im Waffeleisen schnell krümelig und bricht auseinander. Falls du beim Kochen generell unsicher bist, wie du übrig gebliebene Knollen frisch hältst, hilft dir mein Ratgeber weiter: Hier erfährst du alles darüber, wie du geschälte Kartoffeln richtig lagern kannst, ohne dass sie braun werden.
Neben den Kartoffeln sorgt das klassische Weizenmehl Type 405 für die nötige Bindung. Wenn du die Waffeln glutenfrei backen willst, tauschst du das Mehl einfach eins zu eins gegen Speisestärke aus. Frische Eier geben dem Teig zusätzliche Struktur und sorgen beim Ausbacken für eine kräftige, goldgelbe Farbe.ine besondere Note zu verleihen.



Wenn du Kartoffeln genauso liebst wie ich, probiere unbedingt meinen klassischen schwäbischen Kartoffelsalat aus, der ganz ohne Mayonnaise auskommt. Für ein schnelles Abendessen an kalten Tagen empfehle ich dir meine cremige Kartoffelsuppe mit Lachs, die sich hervorragend vorbereiten lässt. Suchst du nach einer genialen Resteverwertung für übrig gebliebenen Kartoffelteig oder fertige Klöße, solltest du meine herzhaften Knödel-Piccolinis ausprobieren, die bei Kindern der absolute Hit sind.
Ehrlich, das solltest du lieber lassen. Rohe, geriebene Kartoffeln verfärben sich an der Luft superschnell unschön braun oder grau. Außerdem zieht die Masse extrem viel Wasser, sodass dein Teig am nächsten Tag total wässrig wäre und im Waffeleisen nicht mehr richtig bindet. Reibe die Kartoffeln am besten immer frisch direkt vor dem Backen.
Kartoffelteig ist durch die Stärke ein kleiner Endgegner für die Beschichtung. Wenn die Waffeln reißen, war das Eisen meistens noch nicht heiß genug oder du warst zu ungeduldig. Lass das Waffeleisen wirklich richtig heiß werden, pinsle es vor jeder einzelnen Waffel dünn mit Öl ein und öffne den Deckel erst, wenn die Dampfentwicklung fast komplett nachgelassen hat.
Nimm unbedingt ein geschmacksneutrales Pflanzenöl, das hohe Temperaturen verträgt. Rapsöl oder Sonnenblumenöl sind perfekt dafür. Lass die Finger von gutem Olivenöl oder Butter, denn beide verbrennen dir im heißen Waffeleisen viel zu schnell und hinterlassen einen bitteren Geschmack.
Das funktioniert leider nicht, weil der Teig dafür viel zu flüssig ist. Ohne die direkte Hitze von beiden Seiten im geschlossenen Eisen läuft dir die Masse auf dem Backblech einfach nur auseinander und wird labberig statt kross. Wenn du kein Waffeleisen hast, backe den Teig lieber als klassische Reibekuchen in reichlich Öl in der Pfanne aus.
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Kartoffelwaffeln Altes Rezept – waffeln welt
8. Dez.. 2023, 07:01 Uhr[…] Gramm Eiweiß, 19 Gramm Kohlenhydrate und 2 Gramm Fett. Probiert dieses Rezept aus und genießt die köstlichen Kartoffelwaffeln in ihrer besten […]