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Klassisches Hühnerfrikassee wie bei Oma

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Omas Küche

Klassisches Hühnerfrikassee

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Wenn ich mir heute Hühnerfrikassee selbst koche, da bin ich gleich wieder ein 10-jähriges Mädchen alt und sitze am Mittagstisch bei meiner Oma. Ach die Kindheitserinnerungen sind einfach immer die schönsten, wenn da das bekannte Sprichwort nicht wie die Faust aufs Auge passt.

„Liebe geht durch den Magen“

Der vollendete Adam – Benimmbuch aus 1928

Darum möchte ich euch an diesem einfachen gut bürgerlichem Hühnerfrikassee teil haben lassen. Bei uns komm klassisch nicht viel in ein Hühnerfrikassee. Es kommt ganz ohne Spargel, Pilze, Erbsen oder Karotten aus. Die Grundbasis ist eine selbst gekochter Hühnerbrühe. Die ich meist am Abend vorher zubereite und auch das Fleisch vom Hähnchen trenne. Dann ist das Gericht am nächsten Tag, auch Ruck zuck zubereitet. Daher eignet es sich auch toll als Resteverwertung von Gaisburger Marsch, oder man schöpft sich beim Kochen des Gerichtes gleich etwas Hühnerbrühe ab. Das passende Rezept für Gaisburger Marsch oder einer Hühnerbrühe findet ihr hier!

Hühnerkrikassee

Suppenhuhn oder Hähnchen? Worin liegt der Unterschied?

Fürs klassisches Hühnerfrikassee braucht ihr eine Hühnerbrühe. Habt ihr euch deswegen schon mal gefragt, ob man auch ein normales Huhn für eine Suppe verwenden kann, oder ihr habt vielleicht kein Suppenhuhn im Supermarkt bekommen. Gar kein Problem. Worin liegt den der Unterschied bei den Hühnern?

Das Fleisch der Legehühner ist härter, fester und gelblicher als das von Masthühnern. Meistens haben sie mehr Fett angesetzt (etwa 20 g/100 g) und eignen sich auch deshalb gut zum Auskochen für eine nahrhafte Hühnerbrühe. Jedoch sind sie meist wegen ihres alters zäher und brauchen länger bis ihr Fleisch schön weich gekocht ist. Geschmacklich habe ich selbst noch kaum einen Unterschied feststellen können. Ich achte meist auf eine gute Haltung und kaufe immer nur Bioware. Verwenden für eine Hühnerbrühe könnt ihr also das Suppenhuhn oder auch das Hähnchen. Der Unterschied ist nur der Fettanteil des Tieres.

Rezept für ein klassisches Hühnerfrikassee wie von Oma

Hühnerfrikassee

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Einfaches und schnelles Gericht auf Basis einer Hühnerbrühe. Super Resteverwertung einer Hühnerbrühe.

einfach

  • Vorbereitungszeit:
    5 Minuten
  • Kochzeit:
    25 Minuten
  • Gesamtzeit:
    30 Minuten

Zutaten

4 Portionen
20 g Butter
4 EL Mehl
400 ml Hühnerbrühe (kalt)
400 g Hähnchenfleisch (vom Suppenhuhn, gekocht)
100 ml Weißwein trocken (optional)
200 ml Sahne
1 TL Salz
2 TL Pfeffer
1 TL Gemüsebrühepulver
1 TL Wilde Kräuter von Kraut und Korn
200 g Reis
1 Prise Salz

Zubereitung

  1. Reis mit etwas Salz nach Packungsanleitung abkochen.
  2. In einem Topf Butter erhitzen und mit Mehl abbinden. Die Mehlschwitze dann leicht anbraten bis sie sich Gold braun färbt. Danach mit der kalten Hühnerbrühe und dem Weißwein ablöschen. Sofort mit einem Schneebesen kräftig rühren damit keine Klümpchen entstehen. Kurz aufkochen.
  3. Nun noch die Sahne und das gekochte kleingeschnittene Hähnchenfleisch dazu geben. Mit Salz, Pfeffer, Kräuter und Gemüsebrühe abschmecken und leicht köcheln lassen.
  4. Reis dazu servieren und fertig.

Notizen

Bestandteil dieses Gerichtes ist eine Hühnerbrühe, die ich immer vorher koche und auf Vorrat getrennt vom Fleisch einfriere. Optional geht auch Hühnerfond und Hühnerbrust.


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*Dieses Rezept entstand in Zusammenarbeit mit Kraut und Korn. Über Inhalt und Text dieses Beitrags hatte ich freie Hand.

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