Es ist Margaritazeit! Wenn du auf der Suche nach einem Cocktail bist, der fruchtige Süße, feine Säure und pures Urlaubsfeeling im Glas vereint, dann ist dieser Maracuja Margarita genau dein Ding. Ganz typisch mit einem feinen Salzrand am Glas darf diese exotische Variante mit spritzigem Aperol und frischer Passionsfrucht bei keiner Gartenparty fehlen.

Normalerweise ist eine Margarita ein echter Klassiker aus Mexiko. Sie besteht traditionell aus zwei Teilen Tequila und jeweils einem Teil Orangenlikör (Triple Sec oder Cointreau) und frischem Limettensaft. Alles wird eisgekühlt geshakt und in einem Glas mit Salzrand serviert.
Für unsere fruchtige Maracuja-Margarita wandeln wir den Klassiker ab: Statt des klassischen Orangenlikörs nutzen wir Aperol! Die leichte Bitternote des Aperols harmoniert einfach grandios mit der tropischen Säure der Maracuja. Das Ergebnis ist ein wunderbar ausbalancierter, bittersüßer Drink, der viel runder schmeckt als das Original.



Der Salzrand ist das absolute Markenzeichen der Margarita. Er sieht nicht nur elegant aus, sondern hat eine wichtige geschmackliche Aufgabe: Weil Passionsfrucht und Limette von Natur aus sehr sauer sind, mildert das Salz diese Säure auf der Zunge ab. Es hebt gleichzeitig die fruchtige Süße hervor.
Wenn du normales Tafelsalz nimmst, schmeckt der Rand schnell zu scharf oder salzig. Verwende lieber grobe Meersalzflocken (Fleur de Sel), die du vorher leicht mit den Fingern zerreibst.


Tequila ist eine geschützte Sorte des Mezcals – beide Agavenbrände sind eng verwandt. Trotzdem gibt es feine Unterschiede, mit denen du im Glas spielen kannst:
Hat dich das Cocktail-Fieber erst einmal gepackt, möchtest du bestimmt noch mehr ausprobieren! Das Mixen in den eigenen vier Wänden macht riesigen Spaß und ist mit den richtigen Tipps überhaupt nicht schwer. In meinem großen Ratgeber zum Thema Cocktails selber machen zeige ich dir das wichtigste Basis-Equipment und geniale Profi-Tricks für die Hausbar.
Wenn du nach der Maracuja Margarita direkt weitermixen möchtest, solltest du dir diese fruchtigen Highlights im Küchenstübchen nicht entgehen lassen:



Ja, absolut! Wenn du keine frischen Maracujas bekommst, kannst du wunderbar auf TK-Passionsfruchtpüree zurückgreifen. Lass es vorher einfach auftauen. Falls du Maracujanektar aus der Flasche nutzt, solltest du den Zuckersirup im Rezept reduzieren oder ganz weglassen, da gekaufte Säfte meist schon stark gesüßt sind.
Das ist reine Geschmackssache! Einige Blogger und Cocktail-Liebhaber mögen den Crunch und die Optik der Kerne im Glas. Wenn du deinen Drink lieber samtig-glatt magst, kannst du das Fruchtfleisch vor dem Shaken durch ein feines Küchensieb streichen oder den Cocktail beim Eingießen doppelt abseihen.
Du kannst die Zutaten ganz einfach hochrechnen und die Margarita in einer großen Karaffe (Pitcher) anmischen. Ganz wichtig: Gib kein Eis direkt in die Karaffe, sonst verwässert der Drink, wenn er länger steht. Bereite stattdessen die Gläser mit dem Salzrand und frischem Eis vor und gieße die Margarita-Mischung erst direkt beim Servieren ein.
Wenn dir pures Salz zu langweilig ist, kannst du das Salz auf dem Teller im Verhältnis 1:1 mit feinem Zucker mischen. Für einen feurigen, mexikanischen Kick kannst du dem Salz auch eine Prise Chilipulver oder mexikanisches Tajín-Gewürz (eine Mischung aus Chili, Limette und Salz) hinzufügen. Das passt genial zur exotischen Süße der Maracuja!
Für eine alkoholfreie „Mocktail“-Version kannst du den Tequila durch eine alkoholfreie Tequila-Alternative (gibt es mittlerweile in gut sortierten Supermärkten) oder einfach durch Ginger Ale ersetzen. Den Aperol tauschst du ganz einfach gegen einen alkoholfreien Aperitif (wie Crodino oder Sanbitter) aus. So behält der Drink seine wunderschöne Farbe und die feine herbe Note, ist aber absolut kinder- und autofahrerfreundlich!
Du hast mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über eine Bewertung oder ein Kommentar!