Pinsa – die aromatische Alternative zur Pizza

Aromatischer Boden trifft auf fruchtige Tomatensauce und ein leckerer Belag – die meisten würden hier sofort an Pizza denken. Doch der beliebte italienische Klassiker bekommt Konkurrenz – Pinsa nennt sich der neue Trend!

Wie man anhand des Names schon vermutet, stammt auch die Pinsa aus Italien. Dort ist der Pinsa-Romana-Trend schon seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Höchste Zeit also für mich, das Rezept auch mal selbst auszutesten!

Pinsa - die aromatische Alternative zur Pizza

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Was ist der Unterschied zwischen Pizza und Pinsa?

Die traditionelle Pizza wird klassisch aus nur einer Mehlsorte hergestellt, aus weißem Weizenmehl (Typ 00). Der Teig für die Pinsa hingegen wird aus einer Mischung von Weizen-, Reis- und Sojamehl oder Kichererbsenmehl mit einem hohen Wasseranteil und Sauerteig hergestellt.

Die unterschiedlichen Mehlsorten sorgen für den einmaligen Geschmack

Im Gegensatz zur Pizza wird bei der Pinsa nicht nur ein Mehltyp, sondern eine Mischung verschiedener Mehlsorten verwendet.Die Basis macht das Pizzamehl, das Kichererbsenmehl oder Sojamehl und der Sauerteig bringen zusätzlich Aroma mit in den Teig. Das Reismehl macht den Teig fluffig. Für die Zubereitung ist zwar etwas Geduld gefragt, denn der Teig muss bis zu 48 (oder auch 72) Stunden gehen, ist dafür dann aber herrlich fluffig und viel bekömmlicher.

Wer die klassische Pizza mag, kann Pinsa eigentlich nur lieben. Probiert das Rezept doch mal aus! Ich wünschen euch viel Spaß bei der Zubereitung und freue mich, wenn ich den ein oder anderen Pinsa-Fan dazugewinnen konnte .

Pinsateig kneten
Pinsa - die aromatische Alternative zur Pizza

Warum ist Pinsa gesünder als Pizza?

Der Pinsa-Teig weist 75% weniger Kalorien als der klassische Pizza-Teig auf. Das Geheimnis dieser Leichtigkeit besteht in der Gärungszeit von mindestens 24 – 48 Stunden während der Produktion, welche den Teig bekömmlich und leicht verdaulich macht.

Frische Hefe und flüssiger Sauerteig

In diesem Rezept verwende ich 2g von einem frischen Hefewürfel* und 30g Sauerteig flüssig*. Ich habe gekauften Sauerteig verwendet da nicht jeder seinen Sauerteig zuhause selbst ansetzen mag.

Mit was wiege ich meine 2g Hefe ab?

Okey, Rezepte mit 1g oder 2g Hefe klingen vielleicht wenig aber durch die lange Teigführung benötigt man nicht mehr! Da nicht weder eine Feinwaage zuhause hat, gibt es einen kleinen Trick wie ihr auf 2g Hefe kommt 😉

Dazu nehmt ihr von der Hefe eine kleine Menge ab und rollt diese zu einer kleiner Kugel zusammen. Bei 2g entspricht die Kugel eine große von eine Blaubeere 🫐

Weitere Tipps zur langen Teigführung und der benötigten Hefemenge fürs Backen findest du hier

Das beste Pinsa Romana Rezept mit Grillgemüse

Pinsa mit Grillgemüse, Morzarella & Pesto

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Aromatischer Boden trifft auf fruchtige Tomatensauce und ein leckerer Belag – die meisten würden hier sofort an Pizza denken. Doch der beliebte italienische Klassiker bekommt Konkurrenz – Pinsa nennt sich der neue Trend!

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    10 Minuten
  • Ruhezeit:
    3 Stunden
  • Backzeit:
    10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    3 Stunden 20 Minuten

Zutaten

6 Portionen
Für den Teig:
500 g Pizzamehl ( Typ 00)
50 g Kichererbsenmehl oder Sojamehl*
100 g Reismehl
ca. 400ml Wasser
2 g frische Hefe*
30 g Sauerteig*
10 g Olivenöl
8 g Salz
Für den Belag
1 Dose Tomaten (400g)
1 Hand frischer Basilikum
2 kleine Zucchini
2 kleine Auberginen
2 Büffel Mozzarella
1 Glas Basilikum Pesto*
etwas Olivenöl zum beträufeln
5 TL Ungezähmt von Kraut und Korn*
Salz
Pfeffer

Utensilien

  • Rührschüssel
  • Küchenmaschine

Zubereitung

  1. Zur Autolyse die Mehle mit dem Wasser kurz verrühren und für ca. 25 Minuten stehen lassen. Anschließend Hefe, Sauerteig und Olivenöl dazugeben und mit dem Knethacken der Küchenmaschine gut verkneten. Nach 5 Minuten das Salz* dazugebe. Danach weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe den Teig gut durchkneten.
  2. Den Teig für 60 Minuten gut abgedeckt bei Zimmertemperatur, dann für 24 – 48 Stunden luftdicht verschlossen im Kühlschrank reifen lassen. Je länger er reift, desto aromatischer und großporiger wird am Ende die Pinsa
  3. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in sechs gleich schwere Stücke teilen. Zu Kugeln formen, gut abdecken und etwa 4 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  4. Zucchini und Aubergine waschen und in 5mm dünne Scheiben schneiden. Diese mit reichlich Olivenöl, etwas Salz und 3 TL Ungezähmt in einer Schüssel einlegen und ziehen lassen.
  5. Mindestens 30 Minuten vor dem Backen: Den Backofen oder Grill mit Backstein, auf mindestens 250 °C (Ober-/Unterhitze), am besten auf die maximale Temperatur, vorheizen. Tomaten, Ungezähmt von Kraut und Korn, Salz und Olivenöl in einer Schüssel zu einer stückigen Soße zerdrücken. Basilikum waschen, trockenschütteln, etwa 2/3 der Blättchen grob zerrupfen und untermengen.
  6. Die Arbeitsplatte kräftig mit Pizzamehl bestauben. Je einen Teigling auf die Arbeitsfläche geben und mit den Fingern zu einem länglichen Fladen formen. Darauf achten, dass er nirgends kleben bleibt. Außen einen etwas höheren Rand stehen lassen.
  7. Nun die Aubergine und die Zucchini in einer Pfanne oder auf dem Grill anbraten. Danach auf die Seite stellen.
  8. Den geformten Teigling auf eine mit Mehl bestäubtes Holzbrett legen und mit der Tomatensoße bestreichen und mit dem Grillgemüse belegen.
  9. Die Pinsas nacheinander ca. 8 – 10 Minuten knusprig auf dem Grill oder im Backofen backen. Je nachdem, wie heiß euer Backofen ist, kann die Backzeit variieren.
  10. Die fertige Pinsa aus dem Ofen holen. Mozzarella in Stücke teilen und die Pinsas damit belegen. Die restlichen Basilikumblättchen grob zerrupfen und auf den Pinsas verteilen. Mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Wer mag, kann die Pinsas zusätzlich mit ein paar Klecksen Basilikum Pesto verfeinern.

Notizen

Tipp Pizzateig : Ihr könnt den Teig natürlich auch komplett nur mit Pizzamehl backen. Es wird sich jedoch etwas auf den Geschmack auswirken. Kichererbsenmehl bekommt man in jedem Supermarkt.

Tipp Pesto: Ihr könnt Pesto kaufen oder auch schnell selber zubereiten.

Tipp Salz: Salz nie direkt zur frischen Hefe geben, denn das zerstört die Hefebakterien und dein Teig geht womöglich nicht gut bis garnicht auf.

Tipp Teigkneten : Der Teig ist ausgeknetet, wenn er sich, ohne zu reißen, gut in die Länge ziehen lässt (Fenstertest). Das kann je nach Küchenmaschine und Mehlsorten unterschiedlich lange dauern

Tipp Pizzabacken im Backofen: wie heiß euer Backofen ist, kann die Backzeit variieren. Für mehr Power von oben kann nach dem Vorheizen auch die Grillfunktion des Ofens zugeschaltet werden.

Wie findest du das Rezept?

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Kann Hefeteig zu lange gehen?

Sehr viel länger als 72 Stunden solltet ihr etwa den Teig nicht reifen lassen. Denn auch wenn unsere Hefe im Kühlschrank deutlich weniger aktiv ist als etwa bei Zimmertemperatur, arbeiten die Enzyme weiter – und bauen unter anderem Stärke und Klebereiweiß ab. Je länger der Teig reift, desto mehr wird das Kleber-/Glutengerüst des Teigs geschwächt. Reift er zu lange, kann der Teig die in ihm enthaltenen Gase nicht mehr halten, er verliert seine Form und das Gebäck geht nicht mehr so schön auf, wie erhofft – man spricht in diesem Fall von einer Übergare.

Grundsätzlich gilt: Je wärmer und länger der Teig geführt wird und je weniger Kleber im Mehl enthalten ist, desto schneller kann es zur Übergare kommen.

Pinsa Buffalo Vegetarisch mit Pesto & Grillgemüse

Pinsa - die aromatische Alternative zur Pizza

Was ist das Besondere an Pinsa?

Die Pinsa – Bekömmlich und voller Geschmack
Die Beschaffenheit und die lange Gehzeit des Teiges macht die Pinsa für viele Menschen sehr viel bekömmlicher als eine Pizza. Die Pinsa hat sich zu einer ganz besonderen Spezialität entwickelt, leicht, bekömmlich, außen knusprig und innen weich.

Ungezähmt von Kraut und Korn

Ungezähmte Chili und Paprika abgerundet mit spitzer Wildkräuternote trifft auf Italienische Pinsa.

Pinsa - die aromatische Alternative zur Pizza

Scharfe Gewürzmischung Mit Wildkräutern

Von Hendrik – Eigentlich ist Ungezähmt purer Eigennutz. Ganz ehrlich. Ursprünglich für mich gemacht. Die Story dahinter? Ich liebe Tomatensauce. Scharfe Tomatensauce. Also genauer: Pasta Arrabiata con Verdure. Ich habe einst eine unheimlich tolle Gewürzmischung für Arrabiata aus Italien geschenkt bekommen. Ausgepackt, umgefüllt in eine schicke Dose und nach dem ersten Bissen war ich ihr verfallen. Dann war sie alle. Aufgegessen. Und keine Ahnung mehr welche Marke oder irgendwas weil umgefüllt.

Tja, da blieb mir nichts anderes übrig als meine eigene scharfe Mischung mit Kräutern zu machen. Das Ergebnis: Ungezähmt.

Zutaten:
Paprika, Chili, Zwiebel, Holunderblüten, Spitzwegerich, Bärlauch, Brombeerblätter, Brennesselsamen, Scharfgarbenblüten, Zitronenschale

Pssst! Mit dem Code „Krautundsandra“ bekommst du ab einem Bestellwert von 25,-€ ein Überraschungsglas dazu.

*Dieses Rezept entstand in Zusammenarbeit mit Kraut und Korn. Über Inhalt und Text dieses Beitrags hatte ich freie Hand.

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