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Plätzchen aufbewahren klingt simpel. Du merkst aber schnell, wie schnell sie Aroma und Biss verlieren. Mit ein paar einfachen Handgriffen hältst du deine Plätzchen länger frisch. Ganz egal, ob du Butterplätzchen, Lebkuchen oder feine Feenküsse gebacken hast.

Plätzchen aufbewahren ohne Dose

Du brauchst nicht zwingend eine klassische Dose. Du nutzt Alternativen, die du zu Hause hast und hältst deine Plätzchen trotzdem frisch.

  • Frischhaltefolie oder Alufolie: Wicke die Plätzchen einzeln oder in kleinen Portionen in Frischhaltefolie oder Alufolie ein. So bleiben sie frisch und weich, ohne dass sie durch die Luft Feuchtigkeit verlieren.
  • Gefrierbeutel: Eine gute Option für die kurzfristige Aufbewahrung ist das Lagern in Gefrierbeuteln. Drücke so viel Luft wie möglich heraus, bevor du die Beutel verschließt.
  • Tupperware oder andere Kunststoffbehälter: Wenn du keine Keksdose hast, kannst du auch Plastikbehälter verwenden. Achte darauf, dass sie gut verschlossen sind, um die Frische der Plätzchen zu bewahren.
  • Backpapier: Lege die Plätzchen auf Backpapier und staple sie in einer anderen Schicht Papier. Diese Methode schützt sie vor Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass die Plätzchen nicht aneinander kleben.

Wie lange sind Plätzchen haltbar?

Die Haltbarkeit von Plätzchen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z. B. den verwendeten Zutaten und der Art der Plätzchen. Hier sind einige allgemeine Richtwerte:

  • Kekse ohne Füllung: Einfache Kekse, wie Butterkekse oder Haferflockenkekse, halten sich in der Regel etwa 2 bis 3 Wochen, wenn sie in einem luftdichten Behälter aufbewahrt werden.
  • Gefüllte oder glasierte Plätzchen: Diese sind oft etwas kürzer haltbar, etwa 1 bis 2 Wochen, da die Füllungen oder Glasuren die Haltbarkeit beeinträchtigen können. Dazu gehören köstliche Plätzchen wie Eierlikör-Spritzgebäck oder Mohnplätzchen mit Mohnback.
  • Lebkuchen und Spekulatius: Diese aromatischen Plätzchen halten sich aufgrund ihres Gewürzgehalts und der Zuckermenge oft bis zu 4 Wochen frisch. Das gilt auch für Heidesand wie vom Bäcker und Springerle.

Wie du Plätzchen einfrieren kannst

Du frierst Plätzchen bis zu sechs Monate ein. Du verpackst sie luftdicht in Beuteln oder Dosen. Gefrierbrand vermeidest du, wenn möglichst wenig Luft im Beutel bleibt.
Beim Auftauen legst du die Plätzchen offen auf den Tisch. So bleiben sie knusprig und bekommen keine weiche Oberfläche.
Du kannst auch Eiweiß und Eigelb einfrieren und später für Makronen, Schäumle oder ähnliches weiterverwenden.

Passende Plätzchenrezepte zum Aufbewahren

Wenn du cremige und fruchtige Plätzchen liebst, gefallen dir sicher die Donauwellen Plätzchen.
Für Baiser-Fans lohnt ein Blick auf meine Feenküsse. Der Baiser bleibt stabil, wenn du sie trocken lagerst.
Kokosmakronen behalten ihr Aroma, wenn du sie kühl und luftdicht verpackst.
Heidesand wie vom Bäcker bleibt wochenlang frisch und passt perfekt zu den Aufbewahrungstipps oben.

Vergiss nicht, dass du auch das überschüssige Eiweiß einfrieren oder Eigelb einfrieren kannst, um später für deine Plätzchen, wie Schäumle oder Hutzelbrot, vorbereitet zu sein. Mit diesen Tipps kannst du sicherstellen, dass deine Plätzchen auch nach ein paar Wochen noch so lecker sind wie frisch gebacken. Ob du sie jetzt in einer Keksdose oder einem anderen Behälter aufbewahrst, mit der richtigen Methode bleiben deine Plätzchen stets ein Genuss.

Plätzchen aufbewahren: So bleiben sie frisch

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