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Dinnete – die gibt’s bei uns seit ich denken kann. Denn das ist ein Rezept, das bei uns in Schwaben einfach dazugehört. Ich backe sie seit Jahren so, wie meine Oma es mir gezeigt hat: mit einem Teig aus Weizen- und Roggenmehl, Kartoffeln, Crème fraîche und Schinkenwürfeln. Wenn du wissen willst, wie die echte schwäbische Dinnete wirklich geht, dann mach mein Rezept nach.

Schwäbische Dinnete Rezept

Zutaten

Dinnete Teig

  • 350 g Weizenmehl (Type 550)
  • 200 g Roggenmehl (Type 1150)
  • 10 g Würfel frische Hefe
  • 2 TL Salz
  • 300 ml lauwarmes Wasser
  • 1 EL Apfelessig
  • 1 TL Sauerteig-Extrakt für mehr Aroma (optional)

Belag

  • 400 g festkochende Kartoffeln, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 große rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
  • 200 g Schmand oder Crème fraîche
  • ½ TL Salz
  • ¼ TL Pfeffer
  • ½ TL Paprikapulver, edelsüß
  • 150 g Speckwürfel (oder vegetarisch: geriebener Käse)
  • 1 Bund Schnittlauch, in feinen Röllchen

Zubereitung

  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Apfelessig und Öl in einer Schüssel vermengen, dann die Hefe-Mischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Kartoffelwürfel in kochendem Wasser etwa 8 Minuten vorgaren, dann abgießen und abkühlen lassen.
  • Die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Schmand oder Crème fraîche mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver glatt rühren.
  • Den Teig in vier Portionen teilen, oval ausrollen und auf ein Backblech legen. Mit der Schmandmischung bestreichen, dann Kartoffeln, Zwiebeln und Speckwürfel darauf verteilen.
    Dinnete – schwäbisches Familienrezept mit Kartoffeln
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 15–20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Mit frischem Schnittlauch bestreuen und warm servieren.
    Dinnete – schwäbisches Familienrezept mit Kartoffeln

Nährwerte

Kalorien: 319kcal | Kohlenhydrate: 67g | Eiweiß: 9g | Fat: 1g

Schwäbische Dinnete

Vorbereitung 10 Minuten
Zubereitung 20 Minuten
Ruhezeit 30 Minuten
Gesamt 1 Stunde
Schwäbische Dinnete – das Original aus dem Ländle!
4 Personen

Zubereitung

  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen. Mehl, Salz, Apfelessig und Öl in einer Schüssel vermengen, dann die Hefe-Mischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten.
  • Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Kartoffelwürfel in kochendem Wasser etwa 8 Minuten vorgaren, dann abgießen und abkühlen lassen.
  • Die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Schmand oder Crème fraîche mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Paprikapulver glatt rühren.
  • Den Teig in vier Portionen teilen, oval ausrollen und auf ein Backblech legen. Mit der Schmandmischung bestreichen, dann Kartoffeln, Zwiebeln und Speckwürfel darauf verteilen.
    Dinnete – schwäbisches Familienrezept mit Kartoffeln
  • Im vorgeheizten Backofen bei 220°C (Ober-/Unterhitze) 15–20 Minuten backen, bis der Teig goldbraun ist. Mit frischem Schnittlauch bestreuen und warm servieren.
    Dinnete – schwäbisches Familienrezept mit Kartoffeln

Nährwerte

Kalorien: 319kcal | Kohlenhydrate: 67g | Eiweiß: 9g | Fat: 1g
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Meine Notizen

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Meine Oma backt die beste Dinnete – und ich verrate dir ihre 3 wichtigsten Tipps

Wenn es um herzhaftes Gebäck aus dem Ofen geht, macht meiner Oma niemand etwas vor. Damit deine schwäbische Dinnete (oder wie mancherorts gesagt wird: das Dinnerle) auf dem heimischen Backblech genauso perfekt gelingt wie im traditionellen Holzbackofen, solltest du diese drei goldenen Regeln beachten:

  1. Roll den Teig gleichmäßig aus: Nimm dir ruhig dein Nudelholz zur Hand. Damit der Dinnete-Teig auf dem Blech überall gleichmäßig backt und eine wunderbar flache, stabile Basis für den schweren Kartoffelbelag bildet, wird er mit dem Nudelholz gleichmäßig dünn ausgerollt. Lass lediglich den äußersten Rand ein kleines bisschen dicker, damit er im Ofen schön knusprig hochbacken kann.
  2. Gib dem Ofen richtig Feuer: Eine echte Dinnete braucht extreme Hitze. Heize deinen Backofen so heiß wie nur möglich vor – am besten auf mindestens 220 °C Ober-/Unterhitze, wenn dein Ofen es schafft sogar auf 250 °C. Falls du einen Pizzastein besitzt, lass ihn unbedingt im Ofen miterhitzen.
  3. Kartoffeln am Vortag kochen: Für den perfekten Belag verwendest du am besten festkochende Kartoffeln, die du schon am Vortag als Pellkartoffeln abgekocht hast. Wenn sie über Nacht komplett ausgekühlt und durchgezogen sind, lassen sie sich am nächsten Tag in saubere Würfel schneiden, ohne zu zerbröseln oder den Teig matschig zu machen.

Der Teig – warum Roggenmehl den Unterschied macht

Der Dinnete-Teig ist das absolute Herzstück einer richtig guten schwäbischen Dinnete. Damit der Boden beim Backen eine wunderbar kräftige Kruste entwickelt, setzen wir auf eine perfekt abgestimmte Mehlmischung. Ein paar clevere Zutaten sorgen dafür, dass der Teig wunderbar aufgeht und das typische Backhaus-Aroma bekommt.

  • Weizenmehl (Type 550): Sorgt für die nötige Elastizität, damit sich der Teig mit dem Nudelholz geschmeidig ausrollen lässt.
  • Roggenmehl (Type 1150): Bringt das typisch herzhafte, rustikale Aroma mit und hält den Fladen innen saftig (optional schmeckt auch ein kleiner Anteil Dinkelmehl).
  • Frische Hefe & Öl: Schenken dem Teig seine Lockerheit und machen ihn bei der Verarbeitung geschmeidig.
  • Geheimzutat Apfelessig: Ein kleiner Schluck Säure stabilisiert den Roggenanteil und sorgt für die perfekte Struktur im Ofen
Omas Tipp für noch mehr Geschmack

Für eine besonders urige Note kannst du optional etwas Sauerteig-Extrakt mit in den Teig geben. Das verleiht der schwäbischen Dinnete ein noch tieferes, wunderbar rustikales Aroma!

Der Belag mit Kartoffeln – was bei uns in Schwaben draufgehört

Neben dem Teig entscheidet vor allem der richtige Belag über den echten, traditionellen Geschmack. Während Flammkuchen eher spärlich belegt wird, darf es auf der schwäbischen Dinnete wunderbar deftig und herzhaft zugehen. Die Kombination aus cremigem Rahm, feinen Kartoffelscheiben und würzigem Speck macht dieses Familienrezept zu einem echten Seelenschmeichler.

  • Die cremige Basis: Crème fraîche oder Schmand, verfeinert mit Salz, Pfeffer und einer kräftigen Prise frisch geriebener Muskatnuss, bildet die saftige Unterlage.
  • Festkochende Kartoffeln: In hauchdünne Scheiben geschnitten, sorgen sie für Biss und machen die Dinnete wunderbar sättigend.
  • Würzige Schinkenwürfel & Speck: Bringen die rauchige Salznote mit und brutzeln im Ofen herrlich kross.
  • Feine Zwiebelringe: Gehören für das würzige Aroma einfach dazu und karamellisieren bei der hohen Backhitze ganz leicht.
  • Der Käse-Tipp: Wer es besonders deftig mag, streut kurz vor Ende der Backzeit noch ein Händchenvoll geriebenen, kräftigen Bergkäse darüber.
Schwäbische Dinnete Teig ausrollen
Schwäbische Dinnete auf dem Backblech

Dinnete vorbereiten und vorbacken – so geht’s

Wenn du Gäste erwartest oder eine größere Menge für eine Feier planst, musst du am Backtag nicht im Stress versinken. Die schwäbische Dinnete lässt sich hervorragend vorbereiten und halbbacken (vorbacken), sodass du die Fladen später in wenigen Minuten frisch und knusprig auf den Tisch bringst.

  • Der Vorback-Trick: Rolle die Teigfladen aus und backe sie ohne Belag für etwa 5–7 Minuten bei starker Hitze blind vor, bis der Teig stabil, aber noch blass ist. Nach dem Abkühlen kannst du sie stapeln und bis zur Verwendung beiseitelegen.
  • Perfekt für Partys: Die vorgebackenen Fladen musst du kurz vor dem Servieren nur noch mit der Crème fraîche, den Kartoffelscheiben und dem Speck belegen. Danach wandern sie für weitere 8–10 Minuten in den heißen Ofen, bis der Rand goldbraun und der Belag heiß ist.
  • Teig-Vorbereitung über Nacht: Alternativ kannst du den Hefeteig bereits am Vorabend kneten und in einer geölten, luftdichten Schüssel im Kühlschrank lagern. Durch die kalte Gare entwickelt der Teig über Nacht ein noch intensiveres Backhaus-Aroma und lässt sich am nächsten Tag wunderbar kühl verarbeiten.

Schlemmen wie im Ländle – entdecke diese schwäbischen Klassiker

Wenn dir der Duft von frisch gebackener Dinnete Lust auf die traditionelle Küche aus dem Süden gemacht hat, solltest du unbedingt auch diese schwäbischen Lieblinge ausprobieren.

Häufig gestellte Fragen zur Dinnete

Was ist Dinnete – und was unterscheidet sie vom Flammkuchen?

Dinnete kommt aus dem Herzen Schwabens und ist so etwas wie der urige Cousin vom Flammkuchen – nur rustikaler, herzhafter und richtig sättigend. Der knusprige Boden aus Weizen- und Roggenmehl wird klassisch mit Crème fraîche, Kartoffeln, Zwiebeln und Speck belegt. Früher kam sie direkt aus dem Holzofen, heute findest du sie auf Märkten, Festen oder aus dem eigenen Ofen – ob mit Speck, vegetarisch oder kreativ belegt: Dinnete geht einfach immer!

Wie kann ich Dinnete variieren – was geht, was nicht?

Beim Belegen der Dinnete kannst du wunderbar kreativ werden: Für eine vegetarische Variante lässt sich der Speck hervorragend durch feine Lauchstreifen, Zwiebelringe oder Champignons ersetzen, während ein kräftiger Bergkäse für eine tolle Kruste sorgt. Verzichten solltest du dagegen auf Tomatensoße oder stark wasserhaltiges Gemüse wie Tomaten und Zucchini, da diese den rustikalen Roggenboden im Ofen sofort aufweichen und matschig statt knusprig machen.

Kann man Dinnete einfrieren?

Ja, Dinnete lässt sich wunderbar einfrieren! Am besten nach dem Backen komplett auskühlen lassen, in Stücke schneiden und luftdicht verpacken. Zum Aufwärmen einfach im Backofen bei 200°C für ca. 10 Minuten knusprig backen – so schmeckt sie fast wie frisch!

Dinnete – schwäbisches Familienrezept mit Kartoffeln

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