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Schwäbische Hefeknöpfle mit Lauch und gerauchtem Schweinebauch

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Hallo ihr lieben, heute habe ich euch ein Rezept von meiner Omi – Schwäbische Hefeknöpfle mit Lauch und gerauchtem Schweinebauch. Eine absolute Kindheitserinnerung für mich und auch noch heute eines der Gerichte die gekocht werden wenn sich alle Enkel bei der Omi treffen. Darüber sind wir uns heute immer noch einig und das wird sich auch nicht mehr ändern. Da ist es dann ja auch ganz klar das ich selbst dieses Gericht sehr gerne für meine Kindern koche.

Schwäbische Hefeknöpfle – Ein beliebter Klassiker der schwäbischen Küche

Schwäbische Hefeknöpfle mit Lauch und gerauchtem Schweinebauch ist ein sehr einfaches Gericht und kommt ohne viele Zutaten aus. Basis dieses Gerichtes sind Knödel aus einem Hefeteig, die in kochendem Salzwasser zubereitet werden. Dazu gibt es eine Soße die aus einer einfachen Mehlschwitze oder auch Einbrenne mit Gemüsebrühe, Lauch und gerauchtem Schweinebauch hergestellt wird. Dank des gerauchten Schweinebauches erhält das Gericht auch seine würzige Note.

Hefeknöpfle mit Lauch

Frische Hefe oder trocken Hefe?

Ich selbst benutze am liebsten frische Hefe für meine Hefeknöpfle. Jedoch könnt ihr auch gut Trockenhefe dafür verwenden.

Trockenhefe ist im Unterschied zur frischen Hefe (auch Blockhefe genannt) wesentlich länger haltbar. Die Haltbarkeit von frischer Hefe beträgt ca. 12 Tage und sie muss im Kühlschrank bevorratet werden. Eine gekühlte Lagerung ist auch bei der Trockenhefe nötig.

Eingefroren werden kann Trockenhefe, ohne dass sie ihre Triebkraft verliert. Die beste Triebkraft entwickelt sie bei Teig-Temperaturen zwischen 27 und 29 Grad Celsius.

Wofür du dich letztendlich entscheidest, ist reine Geschmackssache!

Eure Sandra

Rezept für Omas Schwäbische Hefeknöpfle

Oma`s Schwäbische Hefeknöpfle mit Lauch und gerauchtem Schweinebauch

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Schwäbische Hefeknöpfle mit Oma`s Lauchsosse. Ein Klassiker schlecht hin und perfekt an kalten Tagen.

mittel

  • Vorbereitungszeit:
    40 Minuten
  • Ruhezeit:
    1 Stunden
  • Kochzeit:
    48 Minuten
  • Gesamtzeit:
    2 Stunden 28 Minuten

Zutaten

4 Portionen
Hefeknöpfle
1 Würfel Hefe
250 ml Wasser
500 g Mehl
1 TL Salz
1 Ei
Lauchgemüsesoße
2 Schweinebauch geraucht
2 Lauchstangen
20 g Butter
3 EL Mehl
1 Lorbeerblatt
1 L Gemüsebrühe

Zubereitung

  1. Den Hefewürfel im Wasser auflösen.
  2. Mehl,Salz und Ei in einer Schüssel miteinander vermischen. Dann das Hefewasser dazugeben und verkneten. Den Teig nach dem Kneten dann an einen warmen Ort mit einem Küchentuch abgedeckt für ca. 1 Stunde gehen lassen. ( Er sollte sein Volumen nach der Gehzeit mindestens verdoppelt haben. )
  3. Die Gemüsebrühe mit dem Schweinebauch und dem Lorbeerblatt zum kochen bringen. Im Schnellkochtopf dauert das Ganze dann ca. 20 Minuten. In einem Normalen Topf, den Schweinebauch für ca. 40- 60 Minuten in der Gemüsebrühe weich kochen.
  4. Währendessen den Lauch gut waschen und in Ringe schneiden.
  5. Den Lauch für die letzten 10 Minuten zur Gemüsebrühe und dem Schweinebauch geben.
  6. In einem anderem Topf die Butter erhitzen und 3 EL Mehl hinzugeben und solange anbraten bis das Mehl gold-braun ist.
  7. Die Mehlschwitze dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Dabei den Schweinebauch und den Lauch absieben.
  8. Danach den abgesiebten Lauch und den Schweinebauch in die Mehlschwitze geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Leicht vor sich hin köcheln lassen.
  9. Den aufgegangenen Teig dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Tennisball großen Knödeln formen. Diesen nochmal für 15 Minuten gehen lassen.
  10. Währendessen auf dem Herd einen Topf mit Wasser zum kochen bringen. Salz hinzugeben.
  11. Ich gebe am Anfang immer erst einen Knödel in das kochende Wasser. ( So sehe ich wie groß er aufgeht, und kann entscheiden ob ich mehrere gleichzeitig hineingebe.) Ist der Knödel im Wasser, die Temperatur senken, es sollte nicht mehr sprudelnd kochen. Deckel schließen und für ca. 18 Minuten köcheln lassen.
  12. Nach der Kochzeit, den Knödel herraus nehmen und auf die Seite stellen. Aufschneiden und mit der Lauchgemüsesoße servieren.

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Schwäbische Hefeknöpfle

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