Dieses Rezept für meine geliebte Zitronencreme wie früher ohne Gelatine, erinnert mich mit jedem Löffel sofort an die Sonntage bei Oma. Es gibt kaum ein Dessert, das so herrlich die Balance aus süß und sauer trifft und dabei so wunderbar unkompliziert ist. Ein echtes Stück Kindheit, das ganz ohne Schnickschnack auskommt!
Zutaten
3EigelbGröße M
100gZucker
25gSpeisestärke
300mlMilch
100mlZitronensaftfrisch gepresst
1Schale einer Bio-Zitroneunbehandelt
50gButter
Zubereitung
Eigelb, Zucker und Speisestärke in einem Topf glatt rühren. Die Milch nach und nach einrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Die Masse unter ständigem Rühren erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen, bis die Creme deutlich andickt. Den Topf sofort vom Herd ziehen.
Den frischen Zitronensaft und die Zitronenschale unterrühren. Danach die Butter stückweise einrühren, bis die Creme glatt und glänzend ist.
Die Creme kurz abkühlen lassen (sie sollte heiß, aber nicht mehr kochend sein) und direkt in vorbereitete Gläser füllen.
Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Creme legen, sodass keine Luft dazwischen ist. So verhindert ihr die unschöne Hautbildung.
Vollständig auskühlen lassen und dann für mindestens 1 Stunde (am besten länger) kalt stellen.
Klassische Zitronencreme mit Eigelb, Zitronensaft und Butter. Diese Dessert-Liebe kommt ganz ohne Gelatine aus und wird durch Eigelb und Stärke wunderbar standfest, bleibt dabei aber unfassbar cremig.
4Portionen à 120 ml
Zubereitung
Eigelb, Zucker und Speisestärke in einem Topf glatt rühren. Die Milch nach und nach einrühren, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind.
Die Masse unter ständigem Rühren erhitzen und einmal kurz aufkochen lassen, bis die Creme deutlich andickt. Den Topf sofort vom Herd ziehen.
Den frischen Zitronensaft und die Zitronenschale unterrühren. Danach die Butter stückweise einrühren, bis die Creme glatt und glänzend ist.
Die Creme kurz abkühlen lassen (sie sollte heiß, aber nicht mehr kochend sein) und direkt in vorbereitete Gläser füllen.
Frischhaltefolie direkt auf die Oberfläche der Creme legen, sodass keine Luft dazwischen ist. So verhindert ihr die unschöne Hautbildung.
Vollständig auskühlen lassen und dann für mindestens 1 Stunde (am besten länger) kalt stellen.
Viele von euch fragen mich oft nach Desserts ohne Gelatine. Und wisst ihr was? Diese klassische Variante ist für mich die absolut bessere Wahl. Statt einer „gummiautigen“ Konsistenz, die Gelatine manchmal verursacht, sorgt die Bindung durch Eigelb und Stärke für ein unfassbar cremiges Mundgefühl. Es schmilzt förmlich auf der Zunge und schmeckt viel natürlicher und ehrlicher – eben wie früher!
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So gelingt das beste Aroma für deine klassische Zitronencreme
Damit die Creme die genau richtige Balance zwischen Süß und Sauer hat, ist die Qualität der Früchte entscheidend.
Frische als Geheimnis: Verwendet bitte niemals Konzentrat aus der gelben Plastikflasche. Nur frisch gepresster Bio-Zitronensaft bringt diese lebendige Säure mit.
Das Duo macht’s: Die Kombination aus dem Saft für die Säure und dem feinen Abrieb der Schale für die ätherischen Öle sorgt für das tiefe, runde Aroma, das wir an diesem Dessert so lieben.
Tipps für die perfekte Konsistenz der Creme wie früher
Damit eure Zitronencreme am Ende nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auch diesen unwiderstehlichen Glanz bekommt und so richtig samtig auf der Zunge schmilzt, habe ich beim Ausprobieren zwei kleine, aber feine Kniffe für euch entdeckt.
Geduld beim Rühren: Rührt Eigelb, Zucker und Stärke erst komplett glatt, bevor ihr die Hitze hochdreht. So haben Klümpchen keine Chance.
Der „Folienschutz“: Legt die Frischhaltefolie beim Abkühlen direkt auf die Oberfläche der heißen Creme. Das verhindert die unschöne Hautbildung, und die Creme bleibt bis zum Rand butterweich.
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Hilfe: Was tun, wenn das Dessert ohne Gelatine nicht fest wird?
Keine Sorge, das ist fast jedem von uns schon mal passiert! Wenn die Masse im Topf noch sehr flüssig wirkt, ist das meistens kein Grund zur Panik. Hier sind die drei häufigsten Gründe und wie ihr sie löst:
Der „Blubb-Moment“ fehlte: Speisestärke ist ein kleines Sensibelchen. Sie braucht einmal kurz den Siedepunkt, um ihre volle Bindungskraft zu aktivieren. Achtet beim Erhitzen darauf, dass die Creme unter ständigem Rühren einmal deutlich andickt und kurz aufkocht, bevor ihr den Topf vom Herd zieht.
Der Faktor Geduld: Denkt daran, dass diese Zitronencreme ihre endgültige, schnittfeste Konsistenz erst durch das vollständige Auskühlen bekommt. Die Butter und das Eigelb müssen im Kühlschrank erst wieder fest werden, um die Creme zu stabilisieren. Gebt den Gläsern also mindestens eine Stunde – besser zwei – absolute Ruhezeit in der Kälte.
Mein Tipp
Falls die Creme nach zwei Stunden im Kühlschrank immer noch eher an eine Sauce erinnert, könnt ihr sie theoretisch noch einmal vorsichtig im Topf erwärmen. Rührt dann einen zusätzlichen Teelöffel in etwas kalter Milch gelöste Stärke unter und lasst es kurz aufkochen.
Zitronencreme anrichten: So wird der Nachtisch zum Hingucker
Damit eure Zitronencreme nicht nur geschmacklich überzeugt, sondern auf der Kaffeetafel so richtig glänzt, habe ich hier meine liebsten Tipps für ein natürliches und edles Finish zusammengestellt. Oft sind es nämlich die ganz kleinen Handgriffe beim Anrichten, die aus einem einfachen Nachtisch ein echtes Highlight machen:
Weniger ist mehr: Setzt kurz vor dem Servieren nur einen kleinen Tupfer Sahne mittig aufs Glas – nicht spritzen, sondern ganz locker mit dem Löffel ablegen. Das sieht viel natürlicher aus!
Feine Akzente: Gebt ein paar hauchdünne Zitronenzesten über die Sahne. Macht das erst ganz zum Schluss, damit sie frisch bleiben und nicht austrocknen.
Das Grüne Etwas: Ein kleines Minzblatt sorgt für den frischen Farbtupfer. Wichtig: Die Minze vorher gut trocken tupfen, damit sie auf dem Foto nicht unruhig glänzt.