Zitronentiramisu ist für mich die beste Abwechslung zum Klassiker, wenn es im Sommer fruchtig und leicht sein soll. Ich bin eigentlich ein Fan vom traditionellen Tiramisu mit Espresso, aber diese Variante ist mega lecker, nicht zu süß und schmeckt perfekt an Grillabenden mit Freunden oder einem Mittag auf der Terrasse. Da ich in der Küche nichts verkommen lasse, wandern die Eigelbe direkt in den cremigen Curd für mein Lemoncurd Tiramisu.
Zutaten
Für den Lemon Curd:
4Eigelbe
4Eier
250gZucker
60mlZitronensaftfrisch gepresst
2Abrieb von Bio-Zitronen
115gButterkalt
1PriseMeersalz
Für den Zitronensirup
120mlWasser
50gZucker
1Saft und Schale einer Zitrone
60mlLimoncello Optional
Für die Creme und Schichten:
500gMascarponeZimmerwarm
300gLemoncurd
360gSahne
2PackungenLöffelbiskuit
Zitronenscheiben zur Dekoration
Zubereitung
Lemoncurd
Eier, Eigelbe, Zucker, Zitronensaft, Salz und Abrieb in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Den Curd durch ein Sieb streichen, die Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche im Kühlschrank auskühlen lassen.
Zitronensirup
Für den Sirup Wasser, Zucker, Zitronensaft und Schale aufkochen, abkühlen lassen und nach Bedarf Limoncello unterrühren.
Zitronentiramisu
Die kalte Sahne in einer gekühlten Schüssel steif schlagen. In einer zweiten Schüssel die Mascarpone mit der Hälfte des kalten Lemon Curds glatt rühren – achte darauf, nicht zu lange zu rühren, damit die Masse nicht krisselig wird. Zum Schluss die Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Zitronen-Mascarpone heben.
Die Löffelbiskuits einzeln ganz kurz in den Zitronensirup tauchen und den Boden einer Auflaufform damit auslegen.
Die Hälfte der Creme darauf verstreichen, eine zweite Schicht getränkte Kekse darauflegen und mit der restlichen Creme abschließen. Das Tiramisu mindestens 8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen und erst kurz vor dem Servieren den restlichen Lemon Curd als oberste Schicht verteilen.
Dieses Zitronentiramisu mit selbstgemachtem Lemoncurd schmeckt mega lecker, kommt ohne Ei in der Creme aus und ist einfach das beste Dessert für heiße Tage.
12Personen
Zubereitung
Lemoncurd
Eier, Eigelbe, Zucker, Zitronensaft, Salz und Abrieb in einem Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dickflüssig wird. Den Curd durch ein Sieb streichen, die Butter unterrühren und mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche im Kühlschrank auskühlen lassen.
Zitronensirup
Für den Sirup Wasser, Zucker, Zitronensaft und Schale aufkochen, abkühlen lassen und nach Bedarf Limoncello unterrühren.
Zitronentiramisu
Die kalte Sahne in einer gekühlten Schüssel steif schlagen. In einer zweiten Schüssel die Mascarpone mit der Hälfte des kalten Lemon Curds glatt rühren – achte darauf, nicht zu lange zu rühren, damit die Masse nicht krisselig wird. Zum Schluss die Sahne vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Zitronen-Mascarpone heben.
Die Löffelbiskuits einzeln ganz kurz in den Zitronensirup tauchen und den Boden einer Auflaufform damit auslegen.
Die Hälfte der Creme darauf verstreichen, eine zweite Schicht getränkte Kekse darauflegen und mit der restlichen Creme abschließen. Das Tiramisu mindestens 8 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen und erst kurz vor dem Servieren den restlichen Lemon Curd als oberste Schicht verteilen.
In meiner Küche ist es mir wichtig, dass die Rezepte alltagstauglich sind und sicher gelingen. Dieses Dessert kommt ohne rohe Eier in der Mascarpone aus, was gerade bei warmen Temperaturen ein großer Vorteil ist. Die Kombination aus der frischen Creme und dem säuerlichen Curd ist einfach das beste Mittel gegen die Sommerhitze, wobei die restlichen Eiweiße die ideale Grundlage für meine schwäbischen Schäumle zum Dekorieren bieten. Du kannst alles entspannt am Vorabend vorbereiten, damit du am nächsten Tag mehr Zeit für deine Gäste hast.
Schwäbische Schäumle – Einfaches Rezept zum selber machen
Zitronentiramisu ohne Ei: Das beste Rezept für heiße Tage
Im Sommer verzichte ich beim Tiramisu komplett auf rohe Eier in der Creme, weil mir das bei der Hitze einfach zu riskant ist. Die Eier kommen stattdessen in den Lemon Curd und werden auf dem Herd ordentlich erhitzt und eingekocht. So bist du beim Kaffeeklatsch auf der sicheren Seite. Da wir für den Curd hauptsächlich das Eigelb brauchen, bleibt das Eiweiß übrig. Das wird bei mir direkt zu schwäbischen Schäumle gebacken, die am Ende als knuspriges Topping auf dem Dessert landen. Wenn du die Form am Vorabend schichtest, schmeckt es am nächsten Tag richtig durchgezogen am besten.
So schichtest du dein Zitronentiramisu richtig
Damit dein Zitronentiramisu auf dem Teller gut aussieht, kommt es auf das Schichten an. Ich lege die Löffelbiskuits ganz eng nebeneinander in die Form. So rutscht die Creme nicht dazwischen und alles bleibt stabil. Beim Verstreichen der Mascarponecreme fange ich in der Mitte an. Ich schiebe die Masse vorsichtig zum Rand. Das Lemoncurd Tiramisu bekommt zum Schluss die gelbe Decke. Das schmeckt lecker und sieht einfach fantastisch aus.
Mein Tipp
Schichte die Löffelbiskuits für dein Zitronentiramisu immer in ordentlichen Reihen nebeneinander statt versetzt. Das sorgt für Stabilität und du kannst später saubere Stücke abschneiden.
Tipps & Tricks für dein Zitronentiramisu
Knuspriger Kontrast: Setze kleine Baiser-Tupfen als Deko auf das Dessert. Der süße Knusper der schwäbischen Schäumle bildet einen genialen Gegensatz zur cremigen Mascarpone und dem säuerlichen Curd.
Matschgefahr vermeiden: Tauche die Biskuits wirklich nur sekundenkurz ein. Wenn sie sich komplett vollsaugen, verliert das Dessert seine Struktur und wird zu weich.
Kühlzeit einhalten: Die acht Stunden im Kühlschrank sind wichtig, damit die Mascarpone mit der Säure des Curds binden kann und das Tiramisu wirklich schnittfest wird.
Glanz durch Pürierstab: Falls dein Curd nach dem Kühlen nicht perfekt glatt ist, hilft ein kurzer Einsatz mit dem Pürierstab für eine glänzende Oberfläche
Alkoholfreie Variante: Wenn Kinder mitessen, ersetzt du den Limoncello im Sirup einfach durch einen Schuss mehr Zitronensaft oder einen hochwertigen Apfelsaft.
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Kann ich statt frischer Zitronen auch Konzentrat verwenden?
Davon würde ich dir dringend abraten. Da die Zitrone die Hauptrolle spielt, lebt das Rezept vom Aroma der frischen ätherischen Öle aus der Schale und der feinen Säure des echten Saftes. Konzentrat schmeckt oft zu künstlich und flach, was das Dessert eher langweilig macht.
Wie lange ist das Zitronentiramisu im Kühlschrank haltbar?
Da wir in diesem Rezept den Lemon Curd erhitzen und die Mascarpone-Creme ohne rohe Eier zubereiten, ist das Tiramisu im Vergleich zum Klassiker etwas unempfindlicher. Gut abgedeckt hält es sich 2 bis 3 Tage im Kühlschrank. Beachte jedoch, dass die Löffelbiskuits mit jedem Tag weicher werden.
Kann ich das Tiramisu auch einfrieren?
Theoretisch ja, aber ich empfehle es nicht unbedingt. Beim Auftauen kann die Mascarpone-Masse wässrig werden und die Löffelbiskuits verlieren ihre Textur. Wenn du es dennoch versuchst, lass es ganz langsam im Kühlschrank auftauen.
Gibt es eine leichtere Alternative zu Mascarpone?
Mascarpone ist ein sehr gehaltvoller Doppelrahmfrischkäse. Für eine etwas leichtere (aber weniger traditionelle) Variante kannst du einen Teil der Mascarpone durch Magerquark oder griechischen Joghurt ersetzen. Achte aber darauf, den Quark vorher gut abtropfen zu lassen, damit die Creme nicht zu flüssig wird.
Kann ich das Rezept auch als Portionsgläser anrichten?
Absolut! Das sieht bei Grillabenden sogar besonders hübsch aus. Brich die Löffelbiskuits einfach in passende Stücke, tränke sie kurz und schichte sie abwechselnd mit der Creme in Gläser. Der Vorteil: Die Kühlzeit verkürzt sich auf etwa 4 Stunden, da die Masse in kleinen Gläsern schneller fest wird.