Schupfnudeln selber machen – Das Grundrezept

Schupfnudeln selber machen

Schupfnudeln selber machen? Jeder Haushalt hat sein Rezept. Die einen nehmen Kartoffeln vom Vortag, andere mischen Kartoffelstärke bei. Manche bevorzugen mehr Mehl, andere weniger. Wie bei Oma: Ohne Mengenangaben, einfach nach Gefühl. Das Geheimnis guter Schupfnudeln? Die Kartoffeln! Jede Sorte, jedes Alter bringt was Eigenes mit. Hier ist ein einfaches, aber bestes Grundrezept für Schupfnudel-Teig, inklusive praktischer Tipps und Tricks. Los geht’s!

Zutaten für das Beste Schupfnudeln Grundezept

Das Grundrezept für Schupfnudeln ist überraschend einfach und benötigt nur einige wenige Zutaten: mehligkochende Kartoffeln, Mehl, ein Ei und eine Prise Salz. Das Geheimnis eines gelungenen Schupfnudelteigs liegt sowohl in seiner Konsistenz als auch in der Qualität der verwendeten Kartoffeln. Diese köstlichen Nudeln passen nicht nur hervorragend zu klassischem Sauerkraut, sondern auch zu einem herzhaften Braten. Für ein einfaches, aber schmackhaftes Alltagsessen für die ganze Familie könnt ihr die Schupfnudeln mit einer cremigen Spinat-Sahne-Soße kombinieren – ein wahrer Genuss!

Wie macht man die Besten Schupfnudeln selber ?

  1. Anpassen der Mehlmenge: Beginnt mit einer geringeren Menge Mehl und fügt nach Bedarf mehr hinzu. Die richtige Menge hängt von der Kartoffelsorte ab. Ziel ist ein weicher, aber gut verarbeitbarer Teig.
  2. Alter der Kartoffeln: Ältere Kartoffeln enthalten weniger Feuchtigkeit. Dies bedeutet, ihr benötigt weniger Mehl für euren Schupfnudelteig.
  3. Kartoffeln mit Schale kochen: Kocht die Kartoffeln mit ihrer Schale. Dadurch absorbieren sie weniger Wasser und behalten mehr Nährstoffe. Das führt zu einem trockeneren Teig, der weniger Mehl benötigt. Nach dem Kochen lasst die Kartoffeln ausdampfen und schält sie dann. Drückt sie, solange sie noch lauwarm sind, durch eine Kartoffelpresse. Kalte Kartoffeln können schwerer zu verarbeiten sein.
  4. Die Rolle der Kartoffeln : Die Wahl der richtigen Kartoffelsorte ist entscheidend. Mehligkochende Kartoffeln eignen sich am besten, da sie mehr Stärke enthalten und somit den Teig besser binden.
  5. Mehlmenge in Schupfnudelteig anpassen: Die Mehlmenge variiert je nach Feuchtigkeitsgehalt der Kartoffeln. Das Ziel ist ein ausgewogenes Verhältnis, um die Schupfnudeln weder zu trocken noch zu klebrig zu machen.
  6. Kneten des Teiges: Knetet den Teig nur kurz, um die Entwicklung von zu viel Klebereiweiß zu vermeiden. Zu langes Kneten kann die Schupfnudeln zäh machen.
  7. Formen der Schupfnudeln: Rollt und formt den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche. Übt dabei nicht zu viel Druck aus. Bestäubt eure Hände mit Mehl, um ein Kleben zu verhindern. Je länger der Teig unverarbeitet bleibt, desto klebriger wird er. Verarbeitet ihn also zügig. Schupfnudeln selber machen macht sogar richtig Spaß!
  8. Lagerung der geformten Schupfnudeln: Setzt die fertig geformten Schupfnudeln auf ein gut bemehltes Brett. So vermeidet ihr, dass sie an der Unterlage kleben bleiben.
Schupfnudeln selber machen - Das Grundrezept

Schupfnudeln selber machen

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Ein echter Klassiker! Und es gibt nichts Besseres, als dieses leckere Rezept für Schupfnudeln selber machen. Einfach und verdammt lecker.

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    15 Minuten
  • Kochzeit:
    40 Minuten
  • Gesamtzeit:
    55 Minuten

Zutaten

4 Portionen
500 g Kartoffeln, mehligkochend
100-150 g Mehl
1 EL Speisestärke
1 Ei (M)
1 TL Salz

Utensilien

Zubereitung

  1. Beginne damit, die Kartoffeln gründlich zu waschen. Setze einen Topf mit kaltem Wasser auf und koche sie für etwa 20 bis 40 Minuten lang, bis sie weich sind. Sobald sie gekocht sind, pelle die Kartoffeln und pressen sie durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel. Lassen sie dann auskühlen. Tipp: Für ein noch besseres Ergebnis können Sie die Kartoffeln bereits am Vortag kochen.
  2. Gebe nun 100 g Mehl, etwas Stärke, ein Ei und eine Prise Salz zu den gekochten Kartoffeln. Vermenge zuerst alles grob mit einer Gabel und knete dann schnell mit den Händen, um einen glatten Teig zu formen. Sollte die Masse zu klebrig sein, füge einfach etwas mehr Mehl hinzu.
  3. Bereite eine gut bemehlte Arbeitsfläche vor und rollen den Teig dort zu Rollen mit einem Durchmesser von 2 bis 2,5 cm. Schneide die Rollen in 1,5 bis 2 cm breite Stücke und forme mit den Händen spitz zulaufende Schupfnudeln. Lege die geformten Nudeln auf ein bemehltes Brett oder direkt auf die Arbeitsfläche, bis alle Nudeln fertig sind.
  4. Bringe Salzwasser in einem großen Topf zum leichten Sieden und koche die Schupfnudeln darin, bis sie an die Oberfläche steigen. Hebe sie dann mit einem Schöpflöffel heraus und lasse sie abtropfen. Vor dem Servieren die Schupfnudeln noch in etwas Butter oder Öl schwenken, um ihnen einen zusätzlichen Geschmack zu verleihen.

Notizen

Alle meine Tipps und Tricks findest du im Beitrag!

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Fragen zu Schupfnudeln selber machen

Kann man Selbstgemachte Schupfnudeln einfrieren?

Das Einfrieren von selbstgemachten Schupfnudeln ist eine praktische Methode, um sie für später aufzubewahren. Wie du ganz einfach deine selbsgemachten Schupfnudeln einfrieren kannst erkläre ich dir hier:

Abkühlen lassen: Lass deine frisch gekochten Schupfnudeln zuerst abkühlen, bis sie Raumtemperatur erreicht haben.

Einzeln einfrieren: Verteile die Schupfnudeln auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech, ohne dass sie sich berühren. Dann ab damit für 1-2 Stunden in den Gefrierschrank, bis sie fest sind.

Umpacken: Sobald die Schupfnudeln gefroren sind, pack sie in Gefrierbeutel oder luftdichte Behälter. Drücke die Luft raus, um Gefrierbrand zu vermeiden.

Beschriften: Vergiss nicht, das Einfrierdatum auf den Beuteln oder Behältern zu vermerken. So weißt du, dass sie bis zu drei Monate haltbar sind.

Auftauen & Aufwärmen: Zum Auftauen lass die Schupfnudeln über Nacht im Kühlschrank oder erwärme sie direkt gefroren in kochendem Wasser oder in der Pfanne. Bedenke, dass sie etwas länger zum Kochen brauchen könnten.

Diese Methode hilft dir, deine Schupfnudeln frisch und lecker zu halten, perfekt für spätere Mahlzeiten!

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