Der russische Präsidentensalat ist bei uns ein echtes Familienrezept und auf Feiern meistens als Erstes leer. Klingt mit Weißkohl, Karotten, Roter Bete, gebratenem Schnitzel und Kartoffelsticks erstmal ein bisschen wild – ist aber genau diese Mischung, nach der hinterher alle fragen. Wenn du einen Salat suchst, der satt macht, richtig was hermacht und trotzdem einfach vorbereitet ist, bist du hier genau richtig.





Dieser Salat ist für mich die perfekte Mischung aus knackigem Gemüse und einer herzhaften Komponente. Durch die rote Bete bringt er nicht nur richtig schöne Farbe auf den Tisch, sondern macht auch optisch sofort was her. Dazu kommt das gebratene Fleisch, das cremige Dressing und ganz am Schluss der Crunch von den Kartoffelsticks.
Ehrlich, genau das ist so ein Salat, bei dem sich erst alle denken: „Das ist ja mal was anderes.“ Und dann wollen sie direkt noch eine zweite Portion. Ich mache ihn besonders gern, wenn Besuch kommt oder wenn ich etwas auf den Tisch stellen will, das einfach mal nicht 08/15 ist.


Für diesen ehrlichen Salat brauchst du keine besonderen Zutaten. Alles bekommst du ganz normal im Supermarkt, und vieles hast du vielleicht sowieso schon zu Hause.
Hauptzutaten für den Salat:
500 g Weißkohl
3 Karotten
2 rohe rote Bete
100 g Frühlingszwiebeln
100 g frischer Dill
400 g Schweineschnitzel
1 Zwiebel
1 Packung Kartoffelsticks, zum Beispiel Frit Sticks
Für das Dressing brauchst du Naturjoghurt, Mayonnaise, etwas Wasser, Senf, eine Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer. Mehr ist es wirklich nicht, und genau das mag ich an dem Rezept so gern.
Chips und Dressing wirklich erst ganz zum Schluss dazugibst. Nur dann bleibt alles schön knackig und der Salat bekommt genau den Biss, den er braucht.
Die Zubereitung ist unkompliziert und in etwa 30 Minuten erledigt. Wenn das Gemüse einmal vorbereitet ist, geht der Rest fast von allein.
Zuerst wäschst du das Gemüse und schälst Karotten, Zwiebel, Knoblauch und rote Bete. Danach schneidest du das Schweineschnitzel und die Zwiebel in kleine Würfel und brätst beides zusammen in einer Pfanne kräftig an. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend zum Abkühlen beiseitestellen.
Jetzt geht es an das Gemüse. Den Weißkohl vierteln und mit dem Hobel in feine Streifen schneiden. Karotten und rote Bete ebenfalls in feine Streifen hobeln. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden und den Dill ganz fein hacken.
Für das Dressing Joghurt, Mayonnaise, Wasser, Senf und den gepressten Knoblauch mit Salz und Pfeffer verrühren. Ich gebe dafür gern alles in einen Shaker und schüttle es kurz durch. Das spart Zeit und wird schön gleichmäßig.
Zum Schluss richtest du alle vorbereiteten Zutaten in einer großen Schüssel an. Das Dressing und die Kartoffelsticks gibst du erst direkt vor dem Servieren dazu, damit alles schön frisch und knackig bleibt.


Genau hier liegt der entscheidende Punkt bei diesem Salat. Die Kartoffelsticks und das Dressing dürfen erst kurz vor dem Servieren in die Schüssel. Wenn du beides zu früh dazugibst, werden die Sticks weich und der Salat verliert genau das, was ihn so besonders macht.
Wenn du Gäste erwartest, kannst du aber trotzdem alles ganz entspannt vorbereiten. Das Gemüse lässt sich wunderbar vorher hobeln und auch das Fleisch kannst du schon fertig anbraten. Beides einfach getrennt kalt stellen und kurz vor dem Essen nur noch alles zusammensetzen. So hast du kaum Stress und der Salat schmeckt trotzdem frisch.
Wenn du Gäste hast, die kein Fleisch essen, kannst du das Schnitzel einfach weglassen oder separat dazu servieren. Der Salat schmeckt auch ohne Fleisch richtig gut, weil das Gemüse, das cremige Dressing und die Kartoffelsticks schon für genug Geschmack sorgen.
Du kannst das Gemüse und das gebratene Fleisch wunderbar schon am Vormittag vorbereiten und getrennt im Kühlschrank lagern. So musst du später nur noch alles anrichten und kurz vor dem Servieren Dressing und Kartoffelsticks dazugeben.
Wenn du noch mehr Lust auf ehrliche Klassiker hast, probier unbedingt mal meinen erfrischenden Gurkensalat mit Schmand oder den deftigen schwäbischen Maultaschensalat. Beide Rezepte sind bei uns absolute Dauerbrenner.
Ja, das klappt wunderbar. Du kannst das Gemüse komplett am Morgen hobeln und das Fleisch anbraten. Schichte einfach alles in der Schüssel, aber lass die Kartoffelsticks und das Dressing bis zum Servieren separat stehen.
Wenn das Dressing bereits untergemischt ist, solltest du den Salat innerhalb von einem Tag aufbrauchen, da die Sticks sonst weich werden. Ohne Dressing hält das vorbereitete Gemüse abgedeckt gut zwei Tage im Kühlschrank.
Na klar. Du kannst das Fleisch einfach weglassen. Der Salat lebt von der Kombination aus knackigem Kohl und dem würzigen Dressing – das schmeckt auch ohne Fleisch super.
Du hast mein Rezept ausprobiert? Dann freue ich mich über eine Bewertung oder ein Kommentar!
Sehr leckerer Salat, habe ihn jetzt schon zweimal nach Sandras Rezept gemacht und er kam jedes Mal super bei den Gästen an!
[…] Zum Beispiel dieser Krautsalat von Küchenstübchen. […]
Es klingt wirklich köstlich, sieht auch toll aus und ist schön in Szene gesetzt.
Aber… Ich kann auf den Fotos die Pommes Chips nicht entdecken 🧐🔎
Wo sind sie?!
Patrik
15. Feb.. 2025, 17:40 UhrWOW! So ein leckerer Salat. Ich liebe ihn…Danke für das klasse Rezept!