Spitzbuben von Oma – die besten der Welt

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Spitzbuben von Oma - die besten der Welt

Alle Jahre wieder. Nichts geht über die besten Plätzchen der Welt die es gibt – Spitzbuben. Okey ich übertreibe vielleicht ein bisschen aber, ihr müsst zugeben Spitzbuben dürfen in keinem Jahr fehlen und sollten in jeder Weihnachtskeksdose zu finden sein. Ich selbst liebe Spitzbuben und für ich gehören sie eindeutig unter den Top 5 Plätzchen. Allein schon die Kombination aus diesem schönem knusprigem, buttrigem Mürbeig zusammen mit der süß, saueren Marmelade von sonnen gereiften Himbeeren einfach nur eine super Kombination. Süß, knusprig und leicht säuerlich. Muss ich dazu den mehr sagen?

Hier im Schwabenland wird das Plätzchen backen ja förmlich zelebriert. Glaubt mir, wenn meine Oma im November mit Plätzchen los legt gibts kein halten mehr. Da wird fast der ganze Monat gebacken und dann werden diese köstlichen Kekse in Dosen eingeschlossen und nicht vor dem ersten Advent rausgeholt. Nicht nur das, es ist ein förmliches Wettbacken unter den anderen. Wer hat die meisten Sorten ist da die Frage. In guten Jahren backt meine Oma bis zu 20 Sorten. Wahnsinn oder! Als ob es etwas zu Gewinnen gibt. Aber ja, die Nachbarschaft freut sich. Denn die Arbeit von 20 Sorten machen sich nicht mehr viele. Ich selbst begrenze mich gern auf 5. Auf mehr habe ich meist keine Lust und leider sind sie auch immer schneller gegessen wie gebacken. 😅

Wie bereite ich die Schwäbischen Spitzbuben zu

Im Grunde benötigt ihr nicht viel für dieses Rezept. Ihr braucht einen Mürbeteig, Marmelade und Puderzucker als Deko. Ich mache meinen Mürbeteig gerne selbst, da es nicht schwer ist und auch immer gelingt. Aber ihr könnt natürlich auch zu gekauftem Mürbeteig aus dem Kühlregal greifen. Jedoch hat dieser meist keinen Nüsse im Teig und auch keine Zitronenzesten. Das gibt dem Mürbeteig erst seinen Geschmack und macht auch die Spitzbuben richtig lecker.

Ihr beginnt also mit dem Mürbeteig. Er ist nicht schwer. Ihr könnt alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine vermengen. Meist bilden sich nur kleine Klumpen nach kurzer Zeit. Danach knete ich diese dann mit den Händen schnell zu einer Teigkugel. Wickle alles in Frischhaltefolie, drück es etwas platt damit ich es später leichter habe zum ausrollen und gebe den Mürbeteig für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank. Das ist auch wichtig. Warum erfahrt ihr hier!

Wenn die Zeit vergangen ist und ihr den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holt, legt ihn auf eure Arbeitsfläche und halbiert ihn am Besten. Wichtig ist auch das ihr eure Arbeitsfläche gut mit Mehl bestreut. Das verhindert das ankleben des Teiges. Rollt den Teig mit einem Nudelholz auf 3mm aus. Das geht am einfachsten mit diesem Nudelholz* und stecht eure gewünschte vorm aus. Wichtig ist das ihr immer genau so viel mit Loch in der Mitte habt wie ohne. Die Plätzchen backe ich dann für 10 Minuten bei 170°C Ober,- Unterhitze. Umluft trocknet sie zuschnell aus.

Nach dem Backen lasst ihr die Spitzbuben kurz auf dem Blech auskühlen. Den noch warme Kekse sind gerne sehr empfindlich. Sie brechen sehr schnell durch. Wenn sie abgekühlt sind gebt ihr mit einem Teelöffel einen guten Klacks in die Mitte des geschlossenen Kekses und setzt den Deckel mit Loch darauf. Nochmals für 1 Stunde auf einem Blech trocknen lassen und nur noch mit Puderzucker bestreuen.

Naschen ist angesagt!

Warum sagt man Spitzbube?

Der Begriff Spitzbube stammt aus dem 19. Jahrhundert und war zu dieser Zeit der umgangssprachliche Ausdruck für Spion oder Spitzel. Aufgrund des Lochs (oder bei den Linzer Plätzchen des Auges) in der oberen Keksschicht, durch das man die Konfitüre „spionieren“ kann, nennt man diese Plätzchen Spitzbuben.

Wie lange kann man Spitzbuben lagern?

In einer gut verschlossenen Aluminumdose halten sie sich für circa 2-3 Monate. Die Plätzchen jedoch erst in die Dose packen, wenn sie bereits ganz ausgekühlt sind. Nach jeder Schicht bedeckst du die Plätzchen am besten noch mit Butterbrotpapier, so bleiben sie noch länger frisch.

Welche Marmelade ich am liebsten für Spitzbuben verwende

Für Spitzbuben verwende ich am liebsten Himbeermarmelade. Wichtig ist das ihr Marmelade ohne Stücke verwendet. Ich könnt aber auch Johannisbeeren,- Erdbeeren,- oder gemischte Beerenmarmelade verwenden. Macht das einfach nach eurem Geschmack abhängig.

Kann man Spitzbuben einfrieren?

Zum einfrieren eignen sich folgende Plätzchensorten: alle gebackenen Buttergebäcke, z.B. Mailänderli, Spitzbuben, Sables, Speculatius, Schoggikugeln Myrta, Caramellini, Vanillegipferl, … Die Plätzchen erst nach dem Auftauen glasieren und verzieren. Der Glanz der Glasur geht sonst durch das Tiefkühlen verloren.

Spitzbuben von Oma - die besten der Welt

Spitzbuben Rezept

Spitzbuben von Oma – die besten der Welt

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Alle Jahre wieder. Nichts geht über die besten Plätzchen der Welt die es gibt – Spitzbuben. Okey ich übertreibe vielleicht ein bisschen aber, ihr müsst zugeben Spitzbuben dürfen in keinem Jahr fehlen und sollten in jeder Weihnachtskeksdose zu finden sein. Ich selbst liebe Spitzbuben und für ich gehören sie eindeutig unter den Top 5 Plätzchen. Allein schon die Kombination aus diesem schönem knusprigem, buttrigem Mürbeig zusammen mit der süß, saueren Marmelade von sonnen gereiften Himbeeren einfach nur eine super Kombination. Süß, knusprig und leicht säuerlich. Muss ich dazu den mehr sagen?

einfach
  • Vorbereitungszeit:
    40 Minuten
  • Ruhezeit:
    1 Stunden
  • Backzeit:
    10 Minuten
  • Gesamtzeit:
    1 Stunden 50 Minuten

Zutaten

30 Stücke
300 g Mehl
100 g Mandeln
75 g Zucker
1 Prise Salz
3 TL Kräuterzucker No 1
1 Zitronenabrieb von einer Bio-Zitrone
200 g Butter
1 Ei
200 g Marmelade (Johannisbeergelee oder Himbeere)
Puderzucker

Utensilien

  • Nudelholz

Zubereitung

  1. Die Menge reicht, je nach Größe der Ausstechform, für ca. 40 Plätzchen und 20 fertige zusammengesetzte Spitzbuben.
  2. Mehl in eine Schüssel sieben. Mandeln, Puderzucker, 1 Prise Salz, Kräuterzucker, Zitronenschale, Butter in Flöckchen und Ei darauf geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgerätes, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.
  3. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 2 Stunden kaltstellen.
  4. Bleche mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 170 °C Ober,- Unterhitze (Umluft 160 °C) vorheizen.
  5. Den Teig durchkneten, halbieren und auf bemehlter Fläche 3 mm dünn ausrollen.
  6. Plätzchen ausstechen, in jedes zweite mit einem kleinen Ausstecher je 1 – 3 kleine Löcher stechen. Die Plätzchen auf den Blechen im Ofen in 10 – 12 Minuten blassgelb backen.
  7. Das Johannisbeergelee glattrühren und auf die heißen, nicht durchlöcherten Plätzchen streichen. Je 1 durchlöchertes Plätzchen aufsetzen und etwas andrücken.
  8. Die Spitzbuben abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Wie findest du das Rezept?

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Nährwerte von Spitzbuben

Nährstoff100 g1 Stück
Energie1734 kJ (411 kcal)1316 kJ (312 kcal)
Fett10 g7.8 g
davon gesättigte Fettsäuren4 g3 g
Kohlenhydrate73 g55 g
davon Zucker41 g31 g
Ballaststoffe1.4 g1.1 g
Eiweiss6.6 g4.9 g
Salz0.2 g0.15 g

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