Amaretti morbidi sind weiche italienische Mandelkekse. Außen zart, innen saftig und leicht zäh. Dieses Amaretti Rezept kommt ohne Mehl aus und ist damit glutenfrei. Ideal, wenn du Eiweiß verwerten willst und ein schnelles Mandelgebäck suchst.
Zutaten
180ggemahlene Mandeln
100gPistazienkerne
250gPuderzuckerauch zum Wälzen
1TLHonig
2StückEiweiß
1TLAmaretto oder Amaretto Sirup (alkoholfrei)
Zubereitung
Backofen auf 190°C Ober Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eiweiß mit Salz und Honig steif schlagen. Puderzucker, gemahlene Mandeln und gehackte Pistazien kurz unterheben.
Mit angefeuchteten Händen 24 Kugeln (Ø ca. 3 cm) formen und in Puderzucker wälzen. Mit Abstand auf das Blech setzen und etwa 12 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht aufreißt.
Die Amaretti auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Gebäckdose lagern.
Backofen auf 190°C Ober Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen. Eiweiß mit Salz und Honig steif schlagen. Puderzucker, gemahlene Mandeln und gehackte Pistazien kurz unterheben.
Mit angefeuchteten Händen 24 Kugeln (Ø ca. 3 cm) formen und in Puderzucker wälzen. Mit Abstand auf das Blech setzen und etwa 12 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht aufreißt.
Die Amaretti auf einem Gitter auskühlen lassen und in einer Gebäckdose lagern.
Amaretti kennst du vielleicht als harte Mandelkekse zum Espresso. Amaretti morbidi sind die weiche Variante. Die Konsistenz erinnert eher an Makronen. Die Basis ist klar: gemahlene Mandeln, Pistazien, Zucker, Eiweiß, etwas Honig und Amaretto oder Amaretto Sirup. Mehr steckt nicht drin.
Du hast damit ein aromatisches Mandelgebäck, das ohne Mehl auskommt. Wenn du gerne mit Eiweiß arbeitest, passen auch Feenküsse oder meine Kokosmakronen mit Milchmädchen gut als Ergänzung auf dem Plätzchenteller.
Was an diesem Amaretti morbidi Rezept wichtig ist
Bei Amaretti morbidi entscheidet die Technik über die Konsistenz. Diese Punkte sind entscheidend.
Eiweiß sehr steif schlagen – Nur stabiler Eischnee hält die Nussmasse zusammen. Schüssel und Schneebesen müssen fettfrei sein.
Puderzucker – Wenn du den Zucker zu einer Art Puderzucker vermahlst, löst er sich besser im Eiweiß. Die Amaretti werden feiner und gleichmäßiger.
Nüsse frisch und aromatisch – Gemahlene Mandeln und Pistazien sollen nicht ranzig oder bitter schmecken. Du kannst sie kurz in der Pfanne ohne Fett anrösten. Danach gut abkühlen lassen, bevor sie in die Masse kommen.
Amaretto dosiert einsetzen – Ein Teelöffel Amaretto oder Amaretto Sirup reicht aus. Zu viel Flüssigkeit macht die Masse weich und die Kugeln laufen schneller auseinander.
Backzeit im Blick behalten – Amaretti morbidi sollen Risse bekommen, aber innen noch weich bleiben. Du brauchst einen kurzen, aber kräftigen Backimpuls.
So gelingen dir Amaretti morbidi
Die genaue Grammangabe steht im Rezept Plugin. Hier geht es darum, wie du arbeitest.
Eiweiß schlagen Du trennst das Eiweiß sauber und gibst eine Prise Salz und den Honig dazu. Dann schlägst du den Eischnee, bis feste Spitzen stehen. Erst dann kommt der fein gemahlene Zucker dazu. Nur kurz weiterschlagen, bis die Masse glänzt.
Nüsse und Amaretto unterheben Gemahlene Mandeln, grob gehackte Pistazien und Amaretto gibst du zum Eischnee. Du rührst nur so lange, bis eine gleichmäßige, zähe Masse entsteht. Wenn du zu lange rührst, verliert der Eischnee an Stabilität.
Kugeln formen Du feuchtest deine Hände mit Wasser an. So klebt die Masse weniger. Dann formst du Kugeln mit etwa drei Zentimetern Durchmesser. Jede Kugel wälzt du vorsichtig in Puderzucker. Nicht zu stark drücken, sonst gehen die feinen Risse verloren.
Backen Die Kugeln legst du mit Abstand auf das Blech. Sie gehen beim Backen leicht auf. Bei der Temperatur aus dem Rezept backst du die Amaretti, bis sie Risse bekommen und leicht Farbe annehmen. Das dauert nur wenige Minuten.
Auskühlen Du lässt die Amaretti auf dem Blech kurz anziehen und setzt sie dann auf ein Gitter. Beim Auskühlen festigt sich die Struktur. Innen bleiben sie weich.
Nach dem Auskühlen legst du die Amaretti in eine Gebäckdose. Backpapier trennt die Lagen. Kühl und trocken gelagert bleiben sie mehrere Tage saftig und entwickeln ihr Aroma weiter. Sie passen gut zu Donauwellen Plätzchen, Kokosmakronen oder Früchtebrot.
Typische Fehler bei Amaretti morbidi
Damit du beim ersten Versuch ein gutes Ergebnis hast, hier die häufigsten Probleme.
Die Amaretti werden zu hart Dann war die Backzeit zu lang oder der Ofen zu heiß. Reduziere beim nächsten Blech die Zeit um zwei Minuten und beobachte die Farbe. Nimm sie heraus, sobald sie leicht goldbraun sind.
Die Kugeln laufen stark auseinander Die Masse war zu weich oder der Eischnee nicht stabil genug. Du kannst beim nächsten Mal etwas mehr Mandeln zugeben oder die Masse kurz kühlen, bevor du Kugeln formst.
Die Oberfläche bleibt glatt Klassische Amaretti morbidi haben feine Risse. Wenn die Oberfläche glatt bleibt, war der Zucker zu grob oder die Kugeln hatten zu wenig Puderzucker außen.
Wenn du bei Eischnee noch unsicher bist, hilft dir auch mein Wissen aus Rezepten wie den Feenküssen oder Mohnplätzchen mit Marmelade. Da arbeitet der Teig ebenfalls mit stabilem Eiweiß und kurzer Backzeit.
Varianten für dein Amaretti Rezept
Du kannst das Grundrezept leicht anpassen, ohne die Struktur zu zerstören.
Nur Mandeln Lass die Pistazien weg und arbeite komplett mit Mandeln. Das ergibt klassische Mandel Amaretti.
Zitronige Amaretti Etwas Abrieb einer Bio Zitrone in der Masse bringt Frische. Das passt gut, wenn du die Amaretti nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über backst.
Extra Pistazien Wenn du die grüne Farbe magst, ersetzt du einen Teil der Mandeln durch mehr Pistazien und drückst ein paar gehackte Pistazien von außen auf die Kugeln, bevor du sie in Puderzucker wälzt.
Wenn du Plätzchen sammelst, schau dir auch Spritzgebäck oder Kokosmakronen mit Milchmädchen an. Die passen von der Struktur und vom Aufwand her gut in eine Backrunde mit Amaretti morbidi.