
Krautsalat wie von Oma schmeckt nur dann richtig gut, wenn er ausreichend durchziehen kann und das Dressing stimmt. Mit Speck bekommt er genau den Geschmack, den man kennt. Ich mache ihn seit Jahren so und zeige dir hier, worauf es ankommt, damit dein Krautsalat genau so schmeckt, wie man ihn kennt.

Viele wundern sich, warum der selbstgemachte Salat oft zu fest oder geschmacklos bleibt. Das Geheimnis von Omas Weißkrautsalat liegt in der Geduld, der Handarbeit und vor allem in der Auswahl der Zutaten.
Wisst ihr, was das wahre Geheimnis ist? Ganz klar, der knackige Weißkohl! Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig es ist, einen festen und schweren Kopf für das beste Ergebnis zu wählen. Wenn der Kohl schön frisch ist, verleiht er dem Salat eine herrliche Textur und einen Biss, der einfach unschlagbar ist. Aber natürlich dürfen wir auch die süßen Karotten nicht vergessen! Sie bringen nicht nur eine wunderbare Farbe in den Salat, sondern auch eine leichte Süße, die perfekt mit dem herzhaften Kohl harmoniert. Und der frische Schnittlauch? Für mich ein Muss! Er verleiht dem Ganzen einen herrlich frischen Geschmack und eine ansprechende Optik.
Darauf kommt es bei der Zubereitung an:
Damit der Krautsalat die perfekte Konsistenz bekommt, musst du ihn „mürbe“ machen. Das Geheimnis liegt in der Vorbereitung: Entferne zuerst die äußeren Blätter des Weißkohls und viertele ihn mit einem scharfen Messer. Nun hobelst du den Kohl in hauchdünne Streifen – das gelingt am einfachsten mit einer Gemüsereibe oder einem Krauthobel. Schäle auch die Karotten und hobel sie ebenfalls in feine Streifen direkt zum Kohl in eine große Schüssel. Jetzt gibst du ordentlich Salz darüber und dann heißt es: Kneten! Drücke das Kraut mit den Händen kräftig durch, bis die Zellstruktur bricht und der erste Saft austritt.
Wenn es besonders schnell gehen muss, kannst du einen Schuss Mineralwasser mit viel Kohlensäure zum Dressing geben. Die Kohlensäure hilft dabei, die harten Fasern des Kohls blitzschnell weich zu machen.


Ein Krautsalat mit Speck steht und fällt mit der Qualität der Einlage. Verwende am besten durchwachsenen Räucherspeck, für dieses typische rauchige Aroma.
Lösche den heißen Speck direkt mit dem Essig für das Dressing ab. Das Aroma verbindet sich sofort und das warme Gemisch sorgt dafür, dass das Kraut die Marinade besser aufnimmt.
Und jetzt kommen wir zum Dressing – die Seele dieses Krautsalats. Joghurt Natur bildet die Basis und sorgt für eine cremige Konsistenz, während Essig die nötige Säure liefert, um den Geschmack zu balancieren. Aber das Geheimnis liegt im Detail: Mayonnaise verleiht dem Dressing nicht nur Cremigkeit, sondern auch einen intensiven Geschmack. Und für die nötige Würze sorgen Senf, Knoblauchsalz, Salz und Pfeffer. Aber das i-Tüpfelchen? Kreuzkümmel! Er verleiht dem Dressing eine aromatische Note, die Omas Krautsalat einfach unverwechselbar macht.


Ideal sind mindestens 2 bis 4 Stunden. Sein volles Aroma entfaltet der Salat jedoch erst, wenn er über Nacht im Kühlschrank ziehen konnte.
Knete das Kraut besonders intensiv mit Salz vorab. Die Verwendung von warmem Speck-Essig-Sud beschleunigt den Prozess ebenfalls massiv.
Natürlich! Für eine vegetarische Variante lässt du den Speck einfach weg. Erhöhe dann ggf. die Menge an Öl und Salz ein wenig, um den Geschmacksträger zu ersetzen.
Der Krautsalat mit Speck kann bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Es hängt aber auch von den Zutaten ab, wie gut er gelagert wurde und welche Textur noch akzeptabel ist.
Davon rate ich ab. Durch das Einfrieren verliert der Kohl seine typische Knackigkeit und wird nach dem Auftauen oft matschig und wässrig.

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Jani
16. Feb.. 2024, 20:03 UhrDieser Salat gehört zu unseren Must-haves an Grillabenden im Sommer, zu Burgern oder Pulled Pork. Einfach lecker!